**** **** *** * * **** * * * * * ** ** * * * * * *** * * * * **** * * * * * * * * * * * ** **** * * * * * * **** JetMail DER Mailprozessor fr ATARI ST(E)/TT/FALCON Programm Daniel R”sen & J”rg Spilker Dox Arno Mehling Version 1.00 vom 1.7.1996 _ / \ /|oo \ (_| /_) _`@/_ \ _ | | \ \\ | (*) | \ )) |__U__| / \// _//|| _\ / (_/(_|(____/ (jm) - 1 - Inhaltsverzeichnis ------------------ 0. Vorwort .............................................. 3 1. Support und Registrierung ............................ 4 2. JetMail ???? ......................................... 6 2.1 JetMail und Multitasking ............................. 7 3. Installation ......................................... 8 4. Konfiguration ........................................ 11 5. Das Konfigurationsfile CONFIG.JM ..................... 11 5.1 Domains und Adressen ................................. 12 5.2 Pfade und Packer ..................................... 15 5.3 Spezielle Areas ...................................... 18 5.4 Standardeinstellungen ................................ 19 5.5 Control .............................................. 23 5.6 Verschiedenes ........................................ 26 5.7 Groups ............................................... 28 5.8 Links ................................................ 33 6. Message- und File-Area-Listen ........................ 42 6.1 (D)AREAS.BBS ......................................... 43 6.2 TICKECHO.BBS ......................................... 49 7. Das Route-File ROUTE.JM .............................. 52 7.1 Der Mail-Status ...................................... 52 7.2 Events und Labels .................................... 53 7.3 Routing-Anweisungen .................................. 55 8. Commandline-Parameter ................................ 60 8.1 Jetmail.ttp .......................................... 60 8.2 Jetstat.ttp .......................................... 63 8.3 Exitinfo.ttp ......................................... 63 8.4 JMHatch.app .......................................... 64 9. JetMail at Work ...................................... 64 10. JetMail als Gateway .................................. 67 11. Der JetMail-Server ................................... 68 12. AreaFix und Filefix .................................. 69 12.1 Link-Setup-Žnderungen ................................ 71 12.2 Area-Forwarding ...................................... 72 - 2 - 0. Vorwort ---------- JetMail wurde von Anfang an in enger Zusammenarbeit zwischen Programmierern und Benutzern entwickelt, wodurch im Laufe der Zeit eine verwirrend grože Anzahl von Befehlen und Flags entstand. Trotzdem ist JetMail recht einfach zu installieren (siehe Beispiele im Anhang.) Zum besseren Verst„ndnis des Programms und aller M”glichkeiten ist es aber unumg„nglich, diese Doku durchzulesen. Ein grožer Teil aller Anfragen in den JetMail-Areas konnte bisher von Daniel stets mit einem RTFM beantwortet werden:-) Umsteiger von JetMail-Versionen <1.00 haben folgendes zu beachten: - die Datei FWD.SYS im JetMail-Orner muž gel”scht werden. - das Forwarding von Area-Requests wurde komplett ge„ndert: bei den Group-Definitionen (Kapitel 5.7) ist die Anweisung `Forward' hinzugekommen, dafr wurde in der Anweisung 'RemoteAreaFix' (Kap.5.8) die Area-Liste entfernt. Diese Dokumentation wird erst bei gr”žeren Žnderungen an JetMail auf den neuesten Stand (zur Zeit Version 1.00) gebracht. Die Neuerungen und Fehlerkorrekturen der jeweils aktuellen Version sind im File UPDATE.TXT zu finden. - 3 - 1. Software-Support ------------------------------------- Als Support-Area steht im NeST die Area N.JETMAIL zur Verfgung. Fragen, Fehlermeldungen, Vorschl„ge etc k”nnen dorthin gerichtet werden oder direkt an die Autoren: Daniel Roesen FidoNet: 2:2454/90.22@fidonet.org ============= NeST: 90:400/602@nest.ftn InterNet: dr@jetsys.de Phone: +49-261-6678530 Fax: +49-261-6678531 Joerg Spilker FidoNet: 2:2432/1101@fidonet.org ============= NeST: 90:4/0@nest.ftn InterNet: js@jetsys.de Die jeweils aktuelle Version von JetMail kann bei J”rg Spilker unter dem Magic JETMAIL requestet werden. JetMail, JetStat, ExitInfo samt der dazugeh”rigen Dokumentation unterliegen dem Copyright (C) von Daniel R”sen and J”rg Spilker. Die Benutzung der oben aufgefhrten Programme geschieht auf eigenes Risiko. Die Autoren bernehmen keinerlei Verantwortung fr Sch„den, die aus dem Gebrauch (oder dem Mižbrauch) dieser Programme entstehen, selbst wenn diese durch Programmfehler hervorgerufen werden. - 4 - 2. JetMail ???? --------------- JetMail ist ein Mailprozessor fr ATARI ST(e)/TT/FALCON. JetMail importiert Messages aus dem FidoNet und kompatiblen (FTN-)Netzen in eine Message-Base, l”scht die Messages entweder anhand eines manuell gesetzten Flags oder automatisch nach einer bestimmten Verfallszeit und legt Messages, die verschickt werden sollen, versandfertig im Outbound des Mailers bereit. JetMail h„lt sich strikt an die 'FidoNet Technical Standards' (FTS) und untersttzt einige der neueren FSC-Vorschl„ge. Jetmail arbeitet nur mit den Mailern BINKLEY-ST (Version >3.0) und SEMPER zusammen, da die Outbound-Pakete in einem speziellen Format benannt werden. Die Crashmail-Flags 'Immediate' und 'Direct' werden derzeit nur von SEMPER untersttzt, Binkley kennt kein 'Direct' und behandelt dieses Flag als 'Normal'. Um JetMails eingebauten Msg-Tracker verwenden zu k”nnen, muž die Nodelist im BNL-Format vorliegen. Der Nodelist-Compiler BTNC, der eine Nodelist im BNL-Format erzeugt und der Nodelist-Updater Applylist liegen dem JetMail-Paket bei. (SEMPER und BINKLEY-ST beherrschen beide dieses Format.) Als Message-Editor wird der LED (Versionen bis 1.22 von Volkmar Wieners, ab 1.23 von Stephan Slabihoud) empfohlen. Žltere Versionen des LED untersttzen nicht alle Message-Flags, die JetMail zum korrekten Arbeiten ben”tigt. JetMail untersttzt das (seit V1.25) vorhandene Fixed-Address-Feature des LED. - 6 - 2.1 JetMail, TOS und Multitasking --------------------------------- JetMail l„uft unter TOS 1.04 bis 4.04, Mint/MultiTOS und Magic. Einige TOS-Versionen haben Probleme mit der Speicherverwaltung. Es kann daher notwendig sein, die Utilities FOLDR100.PRG und/oder POOLFIX14.PRG im AUTO-Ordner zu installieren, bzw Harddisk-Treiber wie AHDI oder HUSHI umzukonfigurieren. Bei vielen TOS Versionen gibt es aužerdem Probleme mit der maximalen Anzahl von Filehandles. Bei Problemen ist das Keyword "LimitHandles" (Kap. 5.6) zu verwenden. Benutzer von Magix! sollten ADDMEM.PRG im AUTO-Ordner installieren. Die von JetMail ben”tigten Enviroment-Variablen mssen in MAGIC.INF gesetzt werden. In Kapitel 5.6 finden sich die wichtigsten Anweisungen um JetMail an Multitasking-Umgebungen anzupassen. ! JetMail und LED drfen wegen wegen des Zugriffs auf die ! Header-Files nicht gleichzeitig benutzt werden. - 7 - 3.Installation -------------- Im aktuellen JetMail-Archiv sind folgende Dateien enthalten: JETMAIL.TTP JETLIGHT.TTP JetMail ohne Area- und FileFix-Funktionen BTNC.TOS Nodelist-Compiler BTNC.DOC Anleitung zum BTNC APPLYLIST.TOS zum Einbinden der Diff-Files in die Nodelist APPLYLIST.DOC Anleitung zu APPLYLIST EXITINFO.TTP Utility fr Batchfiles JMHATCH.APP zum Senden von Files TIC2JETM.PRG zum Konvertieren von TICKECHO.BBS (Autor ist Harrie Beuvink) JETSTAT.TTP Statistikprogramm fr Mail-Pakete JETMAIL.DOC diese Anleitung UPDATE.TXT Neuerungen in JetMail HOWTOPAY.TXT Shareware-Gebhren und Bankverbindungen BUGS.TXT Bekannte Fehler in JetMail TODO.TXT Zunkunftsvisionen :-) AFHELP.JM Hilfstext fr den AreaFix FFHELP.JM Hilfstext fr den FileFix Nach dem Auspacken des Archivs mssen die Files in verschiedene Ordner verschoben werden. JetMail sucht seine Konfigurations- und Systemfiles (CONFIG.JM, ROUTE.JM, HATCH.SYS, LASTRUN.SYS, FWD.SYS ) und einige weitere ben”tigte Dateien (AREAS.BBS, TICKECHO.BBS, LED.NEW, LASTREAD.BBS) entweder anhand von Enviromentvariablen (JETMAIL, MAILER, LED, QBBS und FIDOCONFDIR) oder im aktuellen Ordner, in dem es gestartet wurde: - CONFIG.JM, ROUTE.JM, HATCH.SYS: $JETMAIL\ .\JETMAIL\ $FIDOCONFDIR\JETMAIL\ - (D)AREAS.BBS, TICKECHO.BBS $FIDOCONFDIR\ $MAILER\ .\ - 8 - - LED.NEW $LED\LED.NEW .\LED\LED.NEW $FIDOCONFDIR\LED.NEW .\LED.NEW - LASTREAD.BBS (von QuickBBS) $QBBS\LASTREAD.BBS .\QBBS\LASTREAD.BBS $FIDOCONFDIR\QBBS\LASTREAD.BBS Die Suche nach CONFIG.JM als Beispiel: JETMAIL.TTP liegt im Ordner \FIDO\. Existiert die Variable JETMAIL, sucht JetMail im dort angegebenen Pfad. Existiert die Variable nicht, sucht JetMail im aktuellen Verzeichnis nach dem Ordner JETMAIL (\FIDO\JETMAIL\). Gibt es diesen ebenfalls nicht, wird unter der Variablen FIDOCONFDIR gesucht. (Der Defaultwert fr FIDOCONFDIR ist '.\CONFIG\'). Wird auch dort nichts gefunden, bricht JetMail mit einer Fehlermeldung ab. Die Enviromentvariablen k”nnen ber Shells (zB MUPFEL, CLI, COMMAND) oder ber entsprechende Programme im AUTO-Ordner gesetzt werden. Empfohlen wird folgende Ordnerstruktur, bei der (zus„tzlich) ber die Variable FIDOCONFDIR der Ordner FIDOCFG gesetzt wird: FIDOCFG\JETMAIL\ FIDOCFG\LED\ FIDOCFG\SEMPER\ In FIDOCFG\JETMAIL\ kommen alle *.JM und *.SYS-Files, in FIDOCFG\ alle *.BBS, LED.NEW, JETMAIL.TTP, JETSTAT.TTP, EXITINFO.TTP, LED.PRG und SEMPER.APP. Die Nodelist-Utilities BTNC.TOS und APPLYLIST.TOS werden in den Ordner kopiert, in dem sich die Nodeliste befindet. - 9 - In den Systemordner JETMAIL werden die Files FFHELP.JM und AFHELP.JM (Hilfstexte des eingebauten File- und Areafix) kopiert. JetMail und die Utilities EXITINFO und JETSTAT erstellen in diesem Ordner verschiedene SYS-Files, die der Systemkontrolle und Statistik dienen: - DUPES.SYS Prfsummen zur Dupevermeidung bei Messages - TICDUPES.SYS Prfsummen zur Dupevermeidung bei Files - MAILHIST.SYS Statistik des Inbound und Outbounds - AREAHIST.SYS Statistik der Message-Areas - FWD.SYS Informationen ber anliegende Area-Forward-Requests - EXITINFO.SYS Informationen ber den letzen JetMail-Aufruf - LASTRUN.SYS Zeit des letzten JetMail-Aufrufs - HATCH.SYS Informationen ber lokal zu routende Files - ECHOMAIL.HIS ---- - INBOUND.HIS | Von JetStat.ttp erzeugte Statistiken ber - OUTBOUND.HIS | Mail-Ein- bzw Ausgang. - TOP10.TXT ---- - 10 - 4. Konfiguration ---------------- Zur Konfiguration von JetMail sind vier ASCII-Files notwendig: - CONFIG.JM, in dem s„mtliche Angaben zum System enthalten sind, - ROUTE.JM, anhand dessen Messages verschickt werden, - AREAS.BBS, das s„mtliche Message-Areas und - TICKECHO.BBS, das s„mtliche File-Areas enth„lt. Zu beachten ist dabei, daž JetMail als 5D-System arbeitet, also grunds„tzlich hinter jeder Adresse noch die Domainangabe erwartet. Die fr die Grundinstallation ben”tigten Files CONFIG.JM, ROUTE.JM, (D)AREAS.BBS (und evtl. TICKECHO.BBS) werden in den folgenden Kapiteln erl„utert. 5. CONFIG.JM ------------ In Config.jm werden alle Angaben zum Mailprozessor gemacht: Netzadressen und Domains, Pfadnamen fr Nodelist und Logfile, Packeranweisungen, Gruppen- und Linkdefinitionen. Kommentarzeilen sind m”glich, mssen dann aber mit einem ";" beginnen. Zu beachten ist dabei, daž JetMail dieses File selbstst„ndig „ndert, Kommentare also gel”scht werden k”nnen. Als Zeichentrennener werden Leerzeichen und TABs erkannt. Pfadnamen k”nnen mit oder ohne fhrende Backslashes ("\") angegeben werden. Fr eine fehlerfreie Funktion von JetMail ist es zwingend notwendig, folgende Reihenfolge der Angaben einzuhalten: - Domaindefinitionen - Systemadressen - alle globalen Anweisungen - Groupdefinitionen - Linkdefinitionen Alle Anweisungen gelten global. Fr Systeme, mit denen man Mail austauscht (Links), kann die globale Wirkung einer Anweisung durch ein Flag in der Linkdefinition aufgehoben oder abge„ndert werden. Fr die Parameter hinter den einzelnen Statements gilt: <...> notwendig [...] optional - 11 - 5.1 Domain- und Adressdefinitionen ---------------------------------- Sysop Anhand dieses Eintrags wird das 'Message To Sysop'-Flag fr den Message-Editor LED gesetzt. Areas, die Messages an den Sysop enthalten, werden in der Area-šbersicht des LED mit einem Symbol (#) gekennzeichnet. Key Ohne Angabe der Seriennummer arbeitet JetMail nicht. Hiermit entweder die pers”nliche oder eine zeitlich begrenzte Seriennummer installiert. Domain ist die Bezeichnung der Domain, zB fidonet.org, nest.ftn. muž kleingeschrieben werden, auch wenn JetMail eine Konvertierung in Kleinschreibung macht, um zur Domainnamensgebung konform zu bleiben. ist die Kurzform des Domainnamens und wird zur Benennung des Outbound-Ordners der Domain benutzt. Dies gilt nicht fr die erste Domaindefinition ('Default-Domain'), fr die grunds„tzlich der Ordner 'OUTBOUND' verwendet wird. Bei Verwendung von Mail-Paketen des Types FSC0045 wird in das OrigDomain-Feld des Packet-Headers eingetragen (siehe hierzu ->5.4 DefPktType). ! Falls als Mailer BINKLEY-ST verwandt wird, muž ! mit dem zweiten Parameter der Domaindefinition in ! BINKLEY.CFG bereinstimmen! kann alles m”gliche sein und wird fr das Statement 'NiceOrigin' ben”tigt, mit dem die Darstellung des Origins festgelegt wird. (Siehe hierzu ->5.4 OriginMode.) Beispiel: Domain fidonet.org fidonet FIDO Domain nest.ftn nest NeST Das FidoNet besteht aus sechs Zonen (1-6), das NeST nur aus einer (Zone 90). Die entsprechenden Outbound-Ordner, in denen JetMail die Mail ablegt, heissen dann FIDONET.00X (mit X=1 bis 6) und NEST.05A (05A entspricht 90 in Hex-Schreibweise). - 12 - Ist man in der FidoNet-Zone 2 'beheimatet', wird der Ordner FIDONET.002 durch OUTBOUND ersetzt. Wrden im obigen Beispiel die Domaindefinitionen vertauscht, g„be es fr das FidoNet die Ordner FIDONET.001 bis FIDONET.006 und fr das NeST OUTBOUND. Fr Domain- sind derzeit maximal 8 Zeichen als Netzkennung und 3 Zeichen in der Extension als Organisationskennung m”glich. Address [Fakenet] Hier werden s„mtliche Adressen in 5D angegeben. Es drfen keine Adressen ausgelassen werden, da JetMail sonst Messages, die eigentlich fr das eigene System bestimmt sind, weiterroutet. [Fakenet] ist notwendig, falls Mail an Points geht, die nur 3d-f„hige Software benutzen. Address 2:2410/202.@fidonet.org 13034 Address 90:400/301@nest.ftn Address 63:24/1@frustnet.ftn JetMail kann in der vorliegenden Version Zonenkennungen bis 4095 verwenden, als h”chste Pointnummer ist 1296 m”glich. Interprete <5D-Adresse> AS <5D-Adresse> Hiermit kann die Origin-Adresse im Packet-Header beim Import ("Tossing mailpacket from xxxx") abge„ndert werden. Der erste Parameter gibt die Adresse im Packet-Header an, die durch den zweiten Parameter ersetzt wird. Erst danach finden die Link- und Passwort-šberprfungen statt. Wenn beispielsweise nach einer Nodenummernumstellung ein Link noch Mail mit der alten Adresse im Packet-Header schickt, wrde JetMail das Mailpaket nicht importieren, was mit Interprete verhindert werden kann. ReAddress "To" "NewTo" [Optionen] wobei als [Optionen] folgende Parameter m”glich sind: [ReAddrNotify|NoReAddrNotify|RouteInterNet] Jede Netmail, deren Adresse mit der Maske im Parameter und deren Empf„nger mit der Maske im "To"-Feld bereinstimmt, wird umadressiert. Dabei wird das "To"-Feld durch das "NewTo"-Feld ersetzt und alle Komponenten von durch die von . - 13- In den Masken sind als Wildcards '*' und '?' m”glich. Der Parameter muž in 5D-Form vorliegen, jedoch kann bei Nodes die Angabe von '.0' entfallen. Ist unter [Optionen] der Parameter [ReAddrNotify] gesetzt, wird von Jetmail am Beginn einer umadressierten Netmail ein Hinweis auf das Readdressing eingefgt. Mit [NoReAddrNotify] als optionalen Parameter unterbleibt dies. Falls im NewTo-Feld als Wildcard '*' enthalten ist, wird das To-Feld unver„ndert bernommen und kann beliebig erweitert werden. Beispielsweise wird mit: ReAddress "*" 77:7700/430.0@LifeNet "*@CREDO.ZER" 77:7700/1.0@LifeNet der Namensteil jeder Netmail um '@CREDO.ZER' erweitert und an ein Gateway in das Z-Netz (77:7700/1) umadressiert. Der optionale Parameter 'RouterInterNet' erm”glicht das Weiterleiten von FidoNetmails an ein Internet-Gateway: ReAddress "To" "NewTo" RouteInterNet Hierbei werden im ersten Teil des Statements Name und (Fido-)Adresse des Empf„ngers angegeben und in 'NewTo' sein Internet-Name. Bei der Angabe der (Fido-Internet-)Gateway-Adresse ist darauf zu achten, daž es sich um ein 'freizgiges' Gate handelt, also auch Messages an nichtregistrierte Benutzer weitergeleitet werden. ReAddress "Jay Dee" 2:2410/202.2@fidonet.org "Jodie@pmm.fido.de" 2:2432/350.999 RouterInterNet Jede Netmail an Jay Dee (2:2410/202.2 im Fidonet) wird hiermit an das Internet-Gateway (2:2432/350.999) umadressiert und am Beginn der Message wird die Zeile 'To: Jodie@pmm.fido.de' eingefgt. Eine weitere M”glichkeit ist das automatische Readdress fr die Points eines Systems, d.h. bei Netmails, die an einen Point gerichtet sind, aber als Adresse die Null tragen, setzt Jetmail von sich aus die korrekte Pointadresse ein. Dies kann aber nur funktionieren, wenn JetMail die Namen der Points kennt. Deswegen ist es notwendig, entweder die Pointliste in die Nodeliste miteinzubinden oder fr jeden Point eine Link-Definiton aufzustellen. Das automatische Umadressieren kann fr einzelne Points durch Setzen des Flags 'NoReadress' in der Linkdefinition des Points abgeschaltet werden. Dies kann zB n”tig sein, wenn es tats„chlich in einem System zwei User gleichen Namens (einen Point und einen Mailbox-User) geben sollte. - 14 - KnownAddress Hiermit ist es m”glich, Systeme, die nicht in der Nodeliste stehen, als 'gelistet' zu erkl„ren. Normalerweise werden NetMails an solche Systeme an den Absender zurckgeschickt (gebounced). Hat man beispielsweise als Node nur das Segment der Zone 2 als Nodeliste kompiliert, wrden s„mtliche durchlaufenden NetMails in andere Zonen vom MessageTracker gebounced werden. Dies kann man verhindern: KnownAddress 1:*@fidonet.org 3:*@fidonet.org 4:*@fidonet.org KnownAddress 5:*@fidonet.org 6:*@fidonet.org 5.2 Pfade und Packer -------------------- Im Konfigurationsfile mssen die Pfade zu den Inbound- und Outbound-Ordnern, den Packern, dem Logfile und der Nodelist gesetzt werden. Pfade k”nnen mit oder ohne fhrende Backslashes angegeben werden. ! Die Pfade fr In- und Outbound-Ordner mssen mit denen ! des Mailers bereinstimmen. Inbound SecureInbound Fr eingehende Mail-Pakete existieren zwei Inbound-Ordner. Echomails, die von Links stammen, mit denen ein Session-Passwort vereinbart ist, werden vom Mailer im 'geschtzten' SecureInbound abgelegt. Alles andere (auch Crashmails) wird im normalen Inbound abgelegt (siehe hierzu auch Kap.9) Outbound Der Outbound-Ordner fr die Default-Domain. Nicht existierende Outbound-Ordner anderer Zonen werden von JetMail bei Bedarf in diesem Pfad angelegt. Inbound D:\FIDONODE\IO\INBOUND\ SecureInbound D:\FIDONODE\IO\PROT\ Outbound D:\FIDONODE\IO\OUTBOUND\ Nodelist D:\FIDONODE\NODELIST\ - 15 - TICTemp Pfad auf einen Ordner, in dem die zum File-Routen notwendigen TIC-Files von JetMail abgelegt werden. Die TIC-Files werden vom Mailer nach dem Versand gel”scht. Nodelist Pfad auf eine Nodelist im BNL-Format, die mit dem BTNC kompiliert wurde. JetMail arbeitet auch ohne Nodeliste, dann wird allerdings der interne Msg-Tracker automatisch aus geschaltet werden (Siehe-> 5.4) Logfile [maximale_Gr”že_in_KByte] Hiermit wird der Pfad zum Logfile gesetzt, in das Fehlermeldungen, Protokolle etc mit Datum und Uhrzeit geschrieben werden. Wird kein Logfile angegeben, so wird im Systemordner ein Logfile unter dem Namen LOGFILE.JM angelegt. Wird maximale_Gr”že gesetzt, so wird das Logfile automatisch auf 3/4 der usprnglichen L„nge gekrzt, sobald maximale_Gr”že berschritten wird. BinkleyLog Hiermit schreibt JetMail seine Meldungen in einem Binkleykonformen Format. Das ist n”tig, wenn man fr JetMail und Binkley-ST/SEMPER dasselbe Logfile in einem einheitlichen Format benutzen will. NoLog NoDisplay Hiermit kann der Umfang bzw die Art der Ausgaben von JetMail gesteuert werden. Die Anweisung NoLog ist fr die Ausgaben in das Logfile zust„ndig, NoDisplay fr die Ausgaben auf den Bildschirm. gibt die Art der Meldungen an, die nicht ausgegeben werden sollen: ~ : Allgemeine Angaben ! : Kritische Fehler ? : Warnungen + : Gr”žere Žnderungen - : Kleinere Žnderungen = : Routing-Informationen # : Packer-Informationen * : Message-Verarbeitung % : Ergebniss-Codes $ : Infos zu Bundle/Packet-Gr”žen > : Debug-Meldungen & : Interne Debug-Meldungen / : AreaFix-Meldungen - 16 - NoDisplay *% unterdrckt also sowohl die Ausgabe von Informationen w„hrend der Message-Verarbeitung als auch Ergebniss-Codes auf dem Bildschirm. VerboseLogging Hiermit werden die Namen aller von Jetmail.ttp mit den Parametern MAINT und CRUNCH bearbeiteten Areas ins Logfile geschrieben. Packer-Pfade JetMail untersttzt folgenden Archivformate: ARC, LZH, LHA, ZIP, ZOO, ARJ, RAR. Fr jeden dieser Packer existieren Befehle zum Ein- und Auspacken der Mailpakete: ArcPack, ArcExtract, LZHPack, LZHExtract, LHAPack, LHAExtract, ZipPack, ZipExtract, ZooPack, ZooExtract, ArjPack, ArjExtract. RARPack, RARExtract. Der Unterschied zwischen LHA und LZH liegt darin, daž der LZH fr Archive aufgerufen wird, die mit einer LHARC-Version <2.0 gepackt wurden, da LHARC 2.01 gelegentlich Probleme mit solchen Archiven hat. Bei Verwendung des LHARC 2.99 k”nnen beide LZH/LHA-Anweisungen auf diesen zeigen. Ein RAR-Packer existiert derzeit fr den ST noch nicht. Es ist sinnvoll, alle Pfade zu setzen, vor allem, wenn man bei einzelnen Links eine andere als die globale Packmethode verwenden will (oder muž). Nach den Packer-Anweisungen folgt der Pfad auf den Packer, dahinter alle notwendigen Optionen fr den Aufruf: ArcPack C:\ARCHIVER\ARC601.TTP A ArcExtract C:\ARCHIVER\ARC601.TTP X LZHPack C:\ARCHIVER\LHA.TTP m -mok LZHExtract C:\ARCHIVER\LHA.TTP x LHAPack C:\ARCHIVER\LZH.TTP m -m5 LHAExtract C:\ARCHIVER\LZH.TTP x ZipPack C:\ARCHIVER\ZIPJR.TTP -a -mt -ei ZipExtract C:\ARCHIVER\ZIPJR.TTP -x ZooPack C:\ARCHIVER\ZOO.TTP ahP: ZooExtract C:\ARCHIVER\ZOO.TTP x:/ ArjPack C:\ARCHIVER\ARJ.TTP a ArjExtract C:\ARCHIVER\UNARJ.TTP x a RARExtract C:\ARCHIVER\UNRAR.TTP e - 17 - 5.3 Spezielle Areas ------------------- Normalerweise werden alle Areas im File AREAS.BBS aufgelistet. Es gibt allerdings fnf Areas die zus„tzlich noch in CONFIG.JM definiert werden mssen: Netmail, Mailbox, BadMsgs,DupeMsgs und Archive. - Netmail Fr private Messages des Sysops. - Mailbox Eine private Area, in die JetMail alle Echomail, die an den Sysop gerichtet ist, kopiert. Hierzu fgt JetMail am Beginn der Message die Zeile "\03AREA [AreaTag]" ein. Auf solche Mails kann genauso wie in jeder anderen Area geantwortet werden, wobei allerdings die eingefgte Zeile nicht gel”scht werden darf. JetMail erkennt aus dieser Zeile die Ursprungsarea. Bei Verwendung der Area Mailbox werden die "MSG_TO_SYSOP"-Pointer in den entsprechenden Echomailareas nicht mehr gesetzt und der Message-Editor zeigt sie nicht mehr an. - BadMsgs bzw DupeMsgs In diese Areas kommen die Messages, die entweder beim Import nicht verarbeitet werden konnten (BadMsgs) oder Messages, die schon in der Message-Base vorhanden sind (DupeMsgs). In die erste Zeile der Message wird die Angabe eingefgt, in welcher Area die Bad-/Dupemail gefunden wurde. Wird DupeMsgs nicht definiert, werden die Dupes in BadMsgs-Area abgelegt. Ist auch diese Area nicht definiert, werden diese Msgs nicht importiert. - Archive Gibt die Area an, in die Msgs kopiert werden, bei denen beim Export das Flag 'Archiv/Sent'-Flag gesetzt ist. Dieses Flag wird vom LED >1.21 untersttzt. Die Areas werden folgendermažen definiert: Spez_Area , wobei es wichtig ist, daž mit der Definition im AREAS.BBS bereinstimmt. - 18 - Stehen im AREAS.BBS beispielsweise folgende Eintr„ge: G:\MSGBASE\NETTMAIL FidoNetmail G:\MSGBASE\BAD BadMail G:\MSGBASE\DUPES Dupes G:\MSGBASE\ARCS Archive G:\MSGBASR\BOX Mailbox dann ist G:\MSGBASE\NETTMAIL der Pfad der Area und FidoNetmail der Name der Area, so wie sie im Message-Editor angezeigt wird. Die entsprechenden Eintr„ge im CONFIG.JM w„ren dann: Netmail FidoNetmail BadMsgs BadMail DupeMsgs Dupes Mailbox Mailbox Archive Archive 5.4 Standardeinstellungen ------------------------- Es gibt einige Anweisungen, deren Parameter in Jetmail.ttp voreingestellt sind. Diese Anweisungen mssen nur dann in CONFIG.JM eingetragen werden, wenn die voreingestellten Parameter ver„ndert werden sollen. Weiterhin gibt es Funktionen, die mit einem Eintrag in CONFIG.JM abgeschaltet werden k”nnen und nur durch das Entfernen dieses Eintrags wieder eingeschaltet werden. StdDays StdMinMsgs StdMaxMsgs Im AREAS.BBS kann fr jede einzelne Area angegeben werden, wieviele Tage eine Message dort verbleiben soll, bzw wieviele Messages minimal oder maximal die Area enthalten darf. Findet JetMail diese Angaben nicht, sucht es in CONFIG.JM nach obigen Statements. Sind diese nicht definiert, werden StdDays auf 21, StdMinMsgs auf 0 und StdMaxMsgs auf 1500 gesetzt. - 19 - MSGIDMode <2D|3D|4D|5D> OriginMode <2D|3D|4D|5D> Hiermit wird angegeben, wie die (eigene) Adresse in lokal eingegebenen Messages geschrieben wird: 2d: 2410/202 (Netz/Node) 3d: 2:2410/202 (Zone:Netz/Node) 4d: 2:2410/202.6 (Zone:Netz/Node.Point) 5d: 2:2410/202.6@fidonet.org. Werden diese Statements nicht angegeben, ist die Standard- einstellung fr die MsgID 5d und fr das Origin 4d. NiceOrigin Mit dieser Anweisung wird die Form des 5D-Origins festgelegt. Hierzu wird der in der Domain-Definition angegebene Parameter verwendet. Statt (2:2410/202.6.@fidonet.org) wird mit NiceOrigin das Origin als (FIDO 2:2410/202.6) abgebildet. DefPktType Typ des Packet-Headers fr Mails an Systeme, die nicht als Link definiert sind. (Normalerweise sind das Crashmails.) FTS0001 (FidoNet Technical Standard) ist der Defaultwert, den jeder Mailer bzw Mailprozessor beherrschen muž. Die FSCs sind Vorschl„ge fr Verbesserungen des FTS0001, die zwar noch nicht verabschiedet (und damit zwingend gltig sind), aber dennoch schon von den meisten Fidoprogrammen untersttzt werden. Das FTS0001-Format kennt nur eine reine 2d-Adressierung. Points werden deswegen mit Fakenets ber ihren Boss adressiert. Die FSC0039/FSC0048-Formate enthalten auch Zone- und Point-Felder in den Message-Headern. Sie sind (mit Ausnahme des Feldes 'OrigPoint', das bei FSC0048 an anderer Stelle liegt), zueinander kompatibel. FSC0045-Pakete haben 5d-Format, enthalten also auch ein Feld fr die Domain und sind in den wichtigen Feldern kompatibel zu FTS0001 und FSC0039/48. StdMaxPktSize Hiermit wird eine maximale Gr”že fr PKT-Files im Outbound gesetzt. Normalerweise ist die Gr”že unbegrenzt. Um dem Packer auch noch gengend Speicher brig zu lassen, kann mit MaxBuffer die Gr”že des Import-Puffers begrenzt werden. (Siehe hierzu auch die Anweisung 'MaxPktSize' im Kapitel ber Link-Definitionen.) - 20 - MaxMsgLength Hiermit kann die maximal zul„ssig Gr”že einer Message definiert werden. Standard sind 32 KByte, gr”žere Werte sind m”glich, aber riskant, da manche Programme die Angabe der Message-Gr”že im Message-Header falsch interpretieren. Der LED kann beispielsweise nur 64KBytes pro Message verarbeiten. NoSaveLocal Normalerweise speichert JetMail lokal eingegebene Messages nach dem Export wieder in der entsprechenden Area ab. Bei Problemen mit veralteter Software kann dies mit NoSaveLocal abgeschaltet werden. NoCCP JetMail berprft beim Import jeder Message, ob ein Node bereits mehrfach in den Path-Zeilen auftaucht, die Message also irgendwo im Kreis gelaufen ist (Circular Path Protection). šberprft wird grunds„tzlich nur der 2D-Anteil. Mit NoCCP kann dieser Check global abgeschaltet werden, was aber eigentlich nicht n”tig ist. Mit dem Flag -NoCCP kann im AREAS.BBS der CCP-Check fr einzelne Areas abgeschaltet werden. (Siehe hierzu Kap.7) Wird NoCCP global im CONFIG.JM gesetzt, wird bei jeder neuen Area automatisch das -NoCCP-Flag im AREAS.BBS gesetzt. NoDestCheck Manche Mailprozessoren schreiben falsche Packet-Header und verlassen sich darauf, daž der Empf„nger damit zurechtkommt. Da JetMail beim Import eines Pakets die Adresse im Packet-Header mit der in der Linkdefinition vergleicht, wrden solche Mailpakete nicht importiert werden. Mit NoDestCheck wird diese šberprfung abgeschaltet. NoMsgTrack Abschalten des internen Message-Trackers. Ein Message-Tracker berprft, ob der Empf„nger einer NetMail in der Nodelist oder in miteingebundenen Pointlisten gelistet ist. Ist dies nicht der Fall, wird die Message an den Absender mit einem entsprechenden Vermerk zurckgeschickt. Eine im Route-File gesetzte Anweisung 'Forward-To' schaltet den Message-Tracker ohne Rcksicht auf obige Anweisung wieder ein. - 21 - DisableAreafix DisableFilefix Hiermit werden JetMails AreaFix bzw FileFix abgeschaltet. Die beiden Fixe sind fr das An- bzw Abschalten von Message- und File-Areas per Netmail durch einen Link zust„ndig. NoStripCrash Wenn JetMail eine Netmail importiert, wird ein eventuell vorhandenes Crash-Flag generell gel”scht, um zu verhindern, daž Crashmails der Links auf Kosten des Sysops gesendet werden. Hiermit wird das L”schen des Flags abgeschaltet. NoDeleteUnread Ungelesene Messages werden nicht gel”scht, egal welches Verfallsdatum (StdDays) bzw welche Message-Anzahl (StdMinMsgs/StdMaxMsgs) im AREAS.BBS oder CONFIG.JM angegeben wurde. NoSaveSeenBy Die Seenby- und Path-Zeilen s„mtlicher Messages aller Areas werden nicht mehr in die Messagebase geschrieben, was einigen Platz auf der Platte spart. Systeme mit Downlinks sollten diese Anweisung nicht verwenden, da ein Rescannen dann nicht mehr m”glich ist. Fr einzelne Areas kann im AREAS.BBS das Flag -NoSaveSeenBy gesetzt werden. NoReplyChains JetMail erstellt fr den Message-Editor LED eine Kommentarverkettung anhand der MsgID und ReplyID im Header der einzelnen Messages. Es kann Probleme mit anderen Programmen geben, die ebenfalls die Felder MAILER[0-3] im Message-Header benutzen, so daž es notwendig ist, die Kommentarverkettung mit NoReplyChains abzuschalten. ArealistUnsorted Hiermit wird die Liste der Areas in AreaFix-Reports nicht mehr alphabetisch sortiert. (Siehe hierzu auch 'SortMode' -> Kap. 5.7) NoReplace Hiermit wird die Auswertung der Replace-Anweisung in TIC-Files unterbunden. (Siehe hierzu auch -> Kap. 13 bzw Anh„nge) - 22 - 5.5 Control ----------- CheckEchoDupes [] Hiermit wird das DupeChecking (Area-Tag und MsgID) eingeschaltet. Wenn die Area DupeMsgs definiert wurde, werden die Dupes in diese Area importiert. JetMail speichert in DUPES.SYS die CRC-Checksummen der letzten 8000 Echomail-Messages, die importiert wurden. Mit dem Parameter Anzahl kann dieser Wert erh”ht werden.Fr [Anzahl] ist ein maximaler Wert von 30.000 m”glich. CheckNetDupes DupeChecking fr NetMails anhand der VIA-Zeilen in der Message. Wenn es schon eine der eigenen Adressen in den Via-Zeilen gibt, wird die Message in die Dupe-Area verschoben. CheckTickDupes Eingehende Files werden auf Dupes berprft. Dies geschieht anhand einer CRC-Prfsumme, die in TICDUPES.SYS abgespeichert wird. Sollte ein File schon vorhanden sein, so wird beim Import das TIC-File in *.BIC umbenannt, das File bleibt im (Secure-)Inbound liegen und wird nicht weitergeroutet. Overwrite Hiermit wird das šberschreiben alter Files durch neu eingetroffene in s„mtlichen TICK(File)-Area erm”glicht. (Siehe hierzu auch -Overwrite in Kap -->6.2) ServerPassword Hiermit wird ein Passwort fr JetMails Server gesetzt. (Siehe hierzu --> Kap. 11) DupeRing Ein Statement fr Systeme, die als Teil eines (Echomail-) BackBone Rings arbeiten. Ein DupeRing entsteht, wenn Messages, die bereits ber ein System gelaufen sind, aus irgendwelchen Grnden dort wieder eintreffen. Die SeenBy-Zeilen werden beim Import zus„tzlich auf schon vorhandene (eigene) Eintr„ge untersucht, was die Geschwindigkeit des Importvorganges deutlich herabsetzt. - 23 - Supervise JetMail kopiert alle Echo- und Netmails von oder an in die NetMail und adressiert sie an den Sysop. MonitorNetmail Normalerweise werden von JetMail nur Messages an die AKAs des Sysop und den AreaFix des Systems in die Netmail-Area importiert. Durchlaufende Netmails kommen beim Import sofort in das Paket des entsprechenden Links. Mit MonitorNetmail werden alle Netmails, die verarbeitet werden, zus„tzlich in die Netmail-Area kopiert. (Dabei wird das Intransit-Flag gesetzt, um einen erneuten Export zu verhindern.) NoMonitor Hiermit k”nnen bestimmte Namen (nicht Adressen!) von der Anweisung MonitorNetmail ausgeschlossen werden. Als Wildcards sind nur '*?` zul„ssig. JetMail berprft das From-Feld auf šbereinstimmung mit . MonitorFix JetMail wird angewiesen, alle Areafix- und FileFix-Messages in die (lokale) NetMail-Area zu kopieren. VacationDate JetMails interner 'Anrufbeantworter' fr NetMails. JetMail schickt an den Absender eine kurze Message mit dem Inhalt, daž der Sysop bis nicht zu erreichen sei und deswegen eine Beantwortung der Mail noch dauern k”nne. Erst wenn diese Anweisung aus CONFIG.JM entfernt wird, unterbleibt das Verschicken des Urlaubstextes. Stammt die Mail von einem Mail-Robot, wird keine Message abgeschickt. (Siehe hierzu auch Robots). Robots šber das Flag -Signature im AREAS.BBS kann an jede lokal eingegebene Message (Echo- und NetMail) automatisch eine Signatur (ein Textfile mit mehreren Zeilen mehr oder weniger sinnvollen Texts :-) angeh„ngt werden. Manche Programme, die Netmails automatisch verarbeiten (Ticker, Areafixe), haben mit Signaturen Probleme. Mit Robots unterbleibt dieses Anh„ngen. - 24 - Als 'Robots' erkennt JetMail von sich aus folgende Programme: - AreaFix - AreaMgr - JetMail AreaFix - JetMail Server - FileFix - FileMgr - Ticker - Raid Bei diesen Programmen als Absender unterbleibt auch eine Antwort von JetMail, wenn 'VacationDate' (s.o.) verwendet wird. In k”nnen weitere Robots definiert werden: Robots *Mgr *Fix Manager GEcho Hiermit werden zus„tzlich alle anderen Manager und Fixe (*Mgr,*Fix) und die Programme Manager und GEcho vom Anh„ngen einer Signatur ausgeschlossen. NoSignature So sch”n eine Signatur auch ist, es gibt Mail-Partner, die das Ding schon oft gesehen haben :-) Mit NoSignature wird JetMail angewiesen, bei Mails an die in angegebenen Personen keine Signatur anzuh„ngen. Als w„re zB *Spilker *Thieme m”glich. ImportArcmail Generell importiert JetMail gepackte Mail-Pakete nur aus dem Secure-Inbound. Mit ImportArcmail werden gepackte Pakete auch aus dem Inbound importiert. Dies kann notwendig sein, wenn man Crashmails von Systemen bekommt, die auch NetMails packen. Allerdings kann die generelle Verwendung von ImportArcmail zu einer erheblichen Sicherheitslcke fhren. (Siehe hierzu ->Kap.9) Purge [From|To|Subject|Text] Jede Net- oder Echomail, bei der der Eintrag im From-, To- oder Subject-Feld mit bereinstimmt, wird von JetMail beim Import gel”scht. Beim Vergleichen der Parameter mit wird zwischen Grož- und Kleinschreibung _nicht_ unterschieden. Wildcards sind nicht m”glich. Areas, in denen Messages an den Sysop von Purge gel”scht werden, werden nicht mit dem 'Msg-to-Sysop-Flag' versehen. Setzt ein Node mit Downlinks Purge ein, werden die gel”schten Messages NICHT in die Pakete der Links gepackt. (Laut Pol4 ist das nicht erlaubt!) - 25 - FilterReqMsgs FrontDoor-Systeme, die Files requesten, senden zus„tzlich zum Requestfile immer eine NetMail mit, in der das Filerequest-Flag gesetzt ist. Mit dieser Anweisung werden diese Messages nicht mehr importiert. NoAutoDisconnect JetMails Areafix meldet beim Uplink automatisch auf Passthrough gesetzte Areas ab, sobald der letzte Downlink die Area abbestellt. Mit dieser Anweisung wird das ausgeschaltet. KeepBundles Normalerweise werden die Mailpakete nach dem Import in die Messagebase gel”scht. Mit Keepbundles werden sie in *.nnn umbenannt und bleiben (zB zu Kontrollzwecken) im Inbound-Ordner liegen. Sie mssen dann manuell gel”scht werden. Debug Bei Problemen mit JetMail k”nnen mit diesem Befehl verschiedene Debug-Level eingeschaltet werden. Die Ausgaben erfolgen in das Logfile. Global 1 Import 2 Scan 4 Pack 8 Maint 16 Control flow 32 Die Debuglevel werden durch Addieren der Werte aktiviert. Debug 6 wrde also die K„fersuche auf Scannen und Importieren beschr„nken. Der Level 'Control Flow', der den Programmlauf berwacht, sollte verwendet werden, wenn JetMail reproduzierbar 'bombt'. 5.6 Verschiedenes ----------------- AutoSend Bereitliegende Files werden automatisch ins Netz geschickt. ist die Kennung fr den Autosend-Vorgang. ist der Name der Area, in die das Files gesendet werden soll, w„hrend - 26 - das File angibt, das abgeschickt werden soll. ist eine kurze Beschreibung des Files, die dann verwendet wird, falls im FILES.BBS fr das zu sendende File keine Beschreibung vorhanden ist. kann Wildcards enthalten, JetMail sendet dann alle Files, auf die die Maske pažt. Alle gesendeten Files werden nach dem Versand in die File-Base verschoben (nicht kopiert!) Man kann mehrere Autosends mit demselben Namen benutzen, um zB in die Nodelist-Area Nodediffs UND Pointdiffs zu schicken. Beispiel: Autosend NeSTList 90_LIST D:\TMP\NESTLIST.Z* NeSTList for day ### Der Autosend-Vorgang wird gestartet, indem JetMail der Parameter AUTOSEND= in der Kommando-Zeile bergeben wird. Daraufhin werden s„mtliche auf NESTLIST.Z* passenden Files im Ordner D:\TMP\ mit der Beschreibung 'NeSTList for day xxx` in die File-Area '90_LIST' geschickt. MinDiskSpace Da es manchmal auf der Festplatte recht eng werden kann, kann JetMail angewiesen werden, vor dem Crunchen zu berprfen, ob noch mindestens Gr”že_in_KBytes Platz vorhanden sind. KeepMemory Beim Import von Mailpaketen fordert JetMail allen verfgbaren Speicher an, abzglich eines Defaultwertes von 400 KBytes. Mit KeepMemory kann dieser Defaultwert vergr”žert werden. Dies ist zB dann notwendig, wenn die Paketgr”že mit MaxPktSize gesetzt ist und w„hrend des Imports ein Packprogramm aufgerufen werden muž. (Siehe hierzu auch --> Kap. 9) LimitHandles Hiermit kann die Anzahl der offenen File-I/O-Handles, die JetMail beim Import benutzt, begrenzt werden: Anzahl der Handles = 2 * Areas + Links + (2 bis 4 Hilfsfiles) Die Parameter sind hierbei optional. Sind sie nicht angegeben, werden als Defaultwerte fr 3 und fr 8 gesetzt. - 27 - PrintMyMail Mit PrintMyMail wird jede importierte Net- UND EchoMail, die an den Sysop gerichtet ist, ausgedruckt. Vor jeder Message wird der Druckerstatus berprft. PrinterLineLen Hiermit l„žt sich ein angeschlossener Drucker auf eine beliebige Zeilenbreite einstellen. (Defaultwert ist 70 Zeilen pro Zeile.) CrunchAlways Bei Verwendung dieser Anweisung werden die Areas FidoNetmail, BadMsgs, DupeMsgs und Archive bei jedem Aufruf von JetMail mit den Parametern SCAN[ALL] und PACK zus„tzlich gecruncht. MinCrunch JetMail berprft vor dem Crunchen einer Area, ob mindestens Messages zu l”schen sind. Ist die Menge der zu l”schenden Messages kleiner als , wird die Area nicht gecruncht. AboutFile Jedem AreaFix-Report kann ein Text vorangestellt werden, dessen Pfad mit AboutFile gesetzt wird. StartReqCompiler Wenn diese Anweisung angegeben ist, startet JetMail nach der Verarbeitung neu eingetroffener TIC-Files den zu SEMPER geh”renden Request-Compiler REQUESTC.TOS. Dieser muž im selben Ordner wie JetMail.TTP liegen. External [ ] External entspricht der Anweisung "Application" von BinkleyTerm und erm”glicht Programmen, die speziell fr die Zusammenarbeit mit JetMail geschrieben wurden, ihre Setup-Parameter in CONFIG.JM ablegen. ist hierbei der Name oder der Verweis auf das Programm, danach folgen die notwendigen Parameter. Externals mssen am Ende des CONFIG.JM stehen, da JetMail alle Anweisungen nach dem Wort `External' ignoriert. - 28 - 5.7 Groups (Gruppen) -------------------- Points k”nnen dieses Kapitel berspringen, der Aufwand, alle Areas in Gruppen zu unterteilen, ist fr sie nicht notwendig. (Aber eine nette 'Trockenbung' als Vorbereitung auf das Node-Dasein :-) Das FidoNet w„chst st„ndig und damit auch die Anzahl der Message-Areas. Hinzu kommen weitere Areas aus (fidokompatiblen ) FTN-Netzen und anderen Netzen wie zB MAUSNETZ, Z-NET oder InterNet, die ber Gateways ins FidoNet gelangen. Zus„tzlich zu den Message-Areas gibt es noch die File-Areas, in den Files durch das FidoNet geroutet werden. Um hierbei den šberblick zu behalten und die An- und Abmeldung dieser Areas fr die Links zu vereinfachen, unterteilt man s„mtliche Areas in 'Groups' (Gruppen). So kann eine Gruppe beispielsweise alle Areas des FidoNets enthalten, eine andere alle Areas des NeSTs, eine dritte lokale oder netzinterne Areas. Der Einteilung sind keine Grenzen gesetzt. (Aužer dem Umstand, daž man das alles per Hand erledigen muž:-) Im CONFIG.JM werden die (Message- und File-) Gruppen definiert und jeder Gruppe eine Kennung zugewiesen. In den Linkdefinitionen wird dann festgelegt, welche Gruppen jeder Link beziehen kann. Im AREAS.BBS bzw TICKECHO.BBS werden die einzelnen Areas den definierten Gruppen zugewiesen. Somit ist es m”glich, Downlinks bestimmte Gruppen von Areas beziehen zu lassen, bzw vom Bezug bestimmter Gruppen auszuschliežen. Fr jedes Netz, das man fhrt, sollte mindestens eine eigene Gruppe verwendet werden, um auszuschliessen, daž beispielsweise ein Fido-Node ohne eigene NeST-Adresse NeST-Areas bezieht. Eine Gruppe wird folgendermažen definiert: Group Anweisung Anweisung ... GroupEnd ist die Gruppenkennung. Zul„ssig sind (0-9,a-z,A-Z). Es ist m”glich, einer File-Gruppe und einer Message-Gruppe diesselbe Kennung zuzuweisen, da File-Gruppen mit einem Flag als solche kenntlich gemacht werden. Als Anweisungen sind derzeit m”glich: Description ist eine kurze Beschreibung der Gruppe. Ohne Beschreibung wird die Gruppe nicht in AreaFix- Reports aufgefhrt. Announce gibt die Area(s) an, in der (denen) Žnderungen bezglich dieser Gruppe (An- und Abmeldung einzelner Areas beim Uplink) ver”ffentlicht werden. - 29 - Handelt es sich bei der Gruppe um File-Areas, werden in der Announce-Area die Listen der verarbeiteten Files ver”ffentlicht. MsgBasePath gibt den Pfad auf den Ordner an, in dem weitere Areas der Gruppe bei Bedarf automatisch angelegt werden. Wird das Statement Auto[D]Area benutzt, legt JetMail die HDR- und MSG-Files immer in dem Ordner an, in dem sich die NetMail befindet. Mit MsgBasePath kann stattdessen ein beliebiger Ordner festgelegt werden. Handelt es sich um eine File-Areas, wird hiermit der Pfad gesetzt, in dem neue File-Areas von JetMail automatisch angelegt werden. UseNetNaming Hiermit wird JetMail angewiesen, falls in einer Linkdefinition AutoArea gesetzt ist, neu hinzukommende Areas, die in der UseNet-Konvention benannt sind, in einer hierarchischen Ordner-Struktur anzulegen. (zB AtariNet, NeST, UseNet) Dabei werden nur diejenigen Verzeichnisse angelegt, die noch nicht vorhanden sind. Beispiel: Group A Description AtariNetEchos Announce A.Ger.Misc UseNetnaming MsgBasePath G:\MSGBASE\ATARINET GroupEnd Kommt in der Gruppe A die Area A.PROG.C neu hinzu, wird fr jeden Namensteil (mit Ausnahme des letzten) ein eigenes Verzeichnis angelegt: G:\MSGBASE\ATARINET\A\PROG\ . Dort werden dann HDR- und MSG-File der Area C abgelegt. Sortmode wird benutzt, um die Sortierung der Areafix-Listen fr jede Gruppe an und aus zu schalten. Sinnvoll ist dies fr die ATARINET-, NeST- und USENET-Echos, die dann bersichtlicher aufgelistet sind. Standardeinstellung fr den SortMode ist 'sorted'. Ist jedoch das globale Statement AreaListUnsortet gesetzt, wird der SortMode automatisch auf 'unsorted' geschaltet und die Areas werden in der Reihernfolge gelistet, in der sie im (D)AREAS.BBS stehen. - 30 - TicGroup Definiert eine Gruppe als File-(TIC)- Gruppe. Ohne diese Anweisung wird eine Gruppe als Message-Gruppe behandelt. Forward [+] Werden von Downlinks Areas bestellt, die auf dem eigenen System nicht vorhanden sind, so k”nnen diese automatisch bei diesem Uplink bestellt werden (AreaRequestForwarding). bezeichnet dabei eine Liste s„mtlicher Areas, die bei dem Link erh„ltlich sind. Die Liste kann eine Area-Liste sein, die zB bei einem JetMail-System mit dem Statement '%LIST' bestellt wurde. Weiterhin mssen der Header und Footer entfernt und alle Zeilen notfalls so bearbeitet werden, daž eine Zeile dieser Liste nur genau eine Area und ihre Beschreibung enth„lt. (Momentan maximal 8192 Areas) Beispiel: 24000.GER Talk about 24000 PointNet 386.GER Discussion about 386 and 486 systems 4DOS.GER About 4DOS and Utilities ACAD.CH ACORNBUY Mit '+' wird der Link als (Default-)Forward-Host gekennzeichnet wird, an den Area-Requests weitergeleitet werden, wenn die gewnschte Area in keiner der Listen gefunden wurde. Beispiel: Group A Forward +D:\NODE\JET\BB-FIDO.NAT 2:2432/300@fidonet.org Forward D:\NODE\JET\BB-FIDO.INT 2:2432/300@fidonet.org Forward D:\NODE\JET\0282074.JET 2:282/74@fidonet.org EndGroup Wenn ein Link also Zugriff auf die Group A hat und eine Area bestellt, die nicht vorhanden ist, wird in allen drei Forward-Listen gesucht und der Request an den Link geschickt, bei dem die Area als erstes gefunden wurde. Wird sie nicht gefunden, geht der Request an den mit '+' gekennzeichneten Link. - 31 - Header Footer Subject Diese drei Anweisungen dienen haupts„chlich der Ankndigung neuer Files in den Announce-Areas, sind also nur fr TIC-Gruppen gltig. Sie geben jeweils den kompletten (!) Pfad auf ein Text-File an, das der Ankndigungs-Message vorangeht (Header) bzw nachfolgt (Footer). Subject gibt die Subject-Zeile fr die Announce-Message an. Beispiele: Group F Description FidoNet MsgBasePath D:\FIDONODE\MSGBASE\FIDONET\ Announce ANNOUNCE.DAO GroupEnd Group U Description UseNet MsgBasePath D:\FIDONODE\MSGBASE\USENET\ Announce ANNOUNCE.DAO UseNetNaming GroupEnd Group N Description NeST MsgBasePath D:\FIDONODE\MSGBASE\ Announce N.GER.MISC UseNetNaming GroupEnd Group N TicGroup Description NEST Announce FILES.222 Header D:\NODE\JetMail\HDFO\N.HDR Footer D:\NODE\JetMail\HDFO\N.FTR Subject Neue NEST-Files GroupEnd Group x TicGroup Description Semper Support Announce FILES.222 2410.ANNOUNCE Header D:\NODE\JetMail\HDFO\SMP.HDR Footer D:\NODE\JetMail\HDFO\SMP.FTR Subject Semper Support GroupEnd - 32 - 5.8 Links --------- Fr jedes System, an das Mail geroutet wird (Up- oder Downlink), mssen bestimmte 'Charakteristika' wie Adresse, Passworte, Gruppenkennungen, Pakettyp etc in der Linkdefinition angegeben werden. Aužerdem k”nnen hier manche globalen Einstellungen (zB Packverfahren) fr einzelne Links abge„ndert werden. ! Alle Netz-Adressen sind in 5D anzugeben! Eine Linkdefinition hat folgendes Format: Link [Fakenet] Flag Flag ..... LinkEnd. Das Fakenet muž angegeben werden, wenn der Link ein Fremd-Point ist, der unter einer anderen Systemadresse als der eigenen pollt und als ControlMode 2D oder 3D benutzt. Verwendet er dagegen 4D/5D, ist der Eintrag des Fakenets nicht notwendig. Die folgenden Flags haben nur innerhalb einer Linkdefinition Gltigkeit: Sysop Hier wird der Name des Links eingetragen. Fehlt , versucht JetMail, den Namen aus der Nodelist auszulesen. Wird auch dort nicht gefunden, wird 'Sysop' anstelle des Namens eingetragen. Der Eintrag wird fr automatische Antworten oder Netmails ben”tigt, um das TO-Feld im Message-Header setzen zu k”nnen. Remark Hiermit kann eine (!) Kommentarzeile in die Linkdefinition eingefgt werden. Password Fr jeden Link kann ein Passwort angegeben werden, mit dem Messages an den AreaFix _und_ die Mail-Pakete abgesichert werden. Hierfr ist im Normalfall Password <..> zust„ndig. Es ist allerdings zu beachten, daž manche Software Passworte im Paket-Header nicht untersttzt. In diesem Fall wird 'Password mismatch' bei der Verarbeitung des Mail-Paketes ausgegeben, wenn fr den Link definiert wurde. - 33 - SessionPwd Gibt das Session-Passwort fr den Link an, falls es zum (Packet-)Passwort unterschiedlich ist. Dies ist beispielsweise notwendig, um Request-Best„tigungen u.„. von BINKLEY- oder SEMPER-Systemen importieren zu k”nnen, die das Session-Passwort als Passwort fr den Packet-Header verwenden. AreaFixPwd Hiermit kann ein eigenes Passwort fr den AreaFix verwendet werden. Das ist nur dann n”tig, wenn man kein gemeinsames Passwort fr AreaFix und Mail-Pakete angeben kann, weil entweder der Link dies nicht beherrscht, oder man wirklich verschiedene Passworte fr Pakete und AreaFix benutzen will. FileFixPwd Dieses Passwort ist notwendig, um bei JetMails FileFix File-Areas an- und abmelden zu k”nnen. Aužerdem wird das Passwort beim File-Routing in die mitgeschickten TIC-Files eingesetzt. TicPassword Falls man verschiedene Passworte fr FileFix und TIC-Files benutzen will, wird hiermit das Passwort fr die Files gesetzt. Bei den verschiedenen Passworten ist folgendes zu beachten: Password ----> TICPassword <----> FileFixPwd +---------------------------> AreaFixPwd JetMail setzt beim File-Routen grunds„tzlich das TicPassword in die TIC-Files ein. Ist dieses nicht definiert, wird das FileFixPwd verwendet. Wenn dieses ebenfalls nicht gesetzt ist, wird das Password verwendet. Dasselbe gilt fr das FileFixPwd. Fehlt dieses, verwendet JetMail zuerst das TICPassword. Wenn dieses ebenfalls fehlt, wird Password verwendet. Ist keines dieser drei definiert, wird in die TIC-Files kein Passwort eingesetzt und die Benutzung des FileFix ist ohne Passwort m”glich. Groups Mit Groups wird festgelegt, welche Areas der Link beziehen kann. gibt dabei die Gruppenkennungen der MAIL-Areas an, die Gruppenkennungen der FILE-Areas. - 34 - Wenn die Gruppenkennung einer Area mit einem Zeichen aus dem entsprechenden bereinstimmt, darf der Link diese Area beziehen. Die Gruppenkennung muž mit dem Statement 'Group' (-> 5.7) definiert werden. Eine Link ohne Angabe von 'Groups' kann selbstst„ndig keine Areas an- oder abmelden. Link 2:2410/202@fidonet.org Sysop Michael Vogt [...] Groups FLX/fL [...] LinkEnd Link 90:400/300@nest.ftn Sysop Michael Vogt [...] Groups N/n [...] LinkEnd In diesem Beispiel kann der Link im FidoNet die Areas der Gruppen F,L und X und die Files der Gruppen f und L beziehen. Im NeST die Area-Gruppe N und die File-Gruppe n. AutoArea AutoDArea Falls ein Link Messages in einer Area sendet, die auf dem eigenen System nicht vorhanden ist, werden diese Messages normalerweise in der Area BadMsgs abgelegt. Mit AutoArea wird stattdessen die Area und der Link automatisch im AREAS.BBS eingetragen. Mit muž zus„tzlich festgelegt werden, welche Gruppenkennung die neue Area erhalten soll. Dabei gibt es zu beachten, daž JetMail bei automatisch angelegten Areas stets die unter definierten Forward-Listen durchsucht. Falls dort eine andere Gruppenkennung gefunden wird, so wird diese anstatt der mit AutoArea gesetzten verwendet. Dies gilt aber nur fr Area-Listen, die nicht JetMail kompatibel sind und folgendes Format haben: Areatag [Group] Description (die Angabe der Gruppe ist optional). Bei JetMail kompatiblen Listen ist das nicht m”glich, da dort in den [] die Angabe A/P (fr Active bzw Passive) steht. Areas, die man nicht selbst liest, sondern nur an Links weiterleitet (Passthrough-Areas), werden in einer gesonderten Area-Liste (DAREAS.BBS) verwaltet. Ist AutoDArea gesetzt, werden s„mtliche neuen Areas im DAREAS.BBS eingetragen. AutoArea UND AutoDArea k”nnen nicht fr denselben Link verwendet werden. - 35 - AutoTICArea Entsprechend AutoArea fr Message-Areas werden hiermit automatisch neue File-Areas, die vom Link kommen, angelegt. Die Areas werden der fr den Link gesetzten <(File-)Gruppe> zugeordnet. Dabei werden fr das sendende System automatisch die Flags ORS gesetzt. (Siehe hierzu --> Kap. 6.2) Als Laufwerkspfade werden bei Auto(D)Area und AutoTICArea die in den Gruppendefinitionen unter MsgBasePath angegeben Pfade verwendet. Sind diese nicht angegeben, werden die neuen Areas im Pfad, der fr die Netmail definiert ist, abgelegt. LTicDesc Ohne diese Angabe werden von JetMail in einem TIC-File mehrere Description-Zeilen von insgesamt 250 Zeichen L„nge erzeugt. Manche Programme haben Probleme mit berlangen Beschreibungen und schneiden nach der ersten Description-Zeile alle folgenden ab. Bei Verwendung von LTicDesc Anweisung erzeugt JetMail fr diesen Link Beschreibungen in einer einzigen Zeile unbegrenzter L„nge. UseFileDesc Hiermit wird JetMail angewiesen, in TIC-Files das Flag LDesc auszuwerten. Dieses enth„lt mehrzeilige Filebeschreibungen mit einer L„nge von ca. 60 Zeichen. JetMail schreibt diese Zeilen dann auch genau so wie angegeben ins FILES.BBS. CompressTICs Alle TIC-Files fr diesen Link werden in ein Archiv gepackt. Zum Packen wird die mit ArcMode angegebene Packmethode benutzt. TicPassive [Gruppen] Hiermit werden fr diesen Link File-Areas vorbergehend abgeschaltet. Kein File, das in den angegebenen Gruppen ankommt, wird an den Link weitergeroutet. Passive [Gruppen] Gibt an, daž dieser Link derzeit nicht zu erreichen ist und daž er nur direkt an ihn gerichtete Mails bekommt. Mit [Gruppen] werden nur bestimmte Message-Groups abgeschaltet, ohne Angabe von [Gruppen] werden s„mtliche Message-Areas abgeschaltet. Die Areas werden mit einer Mail an den AreaFix wieder eingeschaltet (siehe -> Kap12) und mssen nicht neu angemeldet werden. - 36 - Es ist auch m”glich, daž JetMail von sich aus den Link auf passiv gesetzt hat, weil dessen auf Hold liegendes Mail-Paket eine bestimmte Gr”že berschritten hat (-> 7.3, HOLD-MAX). Ein auf passiv gesetzter Link muž sich selbst um das Wiederanmelden seiner Areas kmmern. NoNotify Schaltet die Notify-Funktion fr diesen Link ab. Die Notify-Funktion wird im Kapitel 8.1 erkl„rt. NoTicNotify Normalerweise schickt JetMail fr jedes geroutete File eine Netmail mit einer kurzen Beschreibung ('File Reminder') mit. Dies kann mit NoTicNotify unterbunden werden. RemoteAreafix [] Das Forwarden von Area-Requests wurde in der JetMail-Version 1.00 komplett ge„ndert. Die Forward-Listen werden nun in den Definitionen der Groups angegeben. RemoteAreaFix dient nun nur noch dazu, JetMail einen Adressaten fr automatische Requests verfgbar zu machen und hierfr ein Passwort zu definieren. FwdRequests Hiermit werden dem Link Area-Forward-Requests erlaubt. ArcMode [ARCmail|LZHmail|LHAmail|ZIPmail|ZOOmail|ARJmail|None] Gibt an, welcher Packer fr den Link verwendet werden soll. Mit 'None' werden die Mailpakete unkomprimiert verschickt. PackCommand Hiermit k”nnen die global geltenden Packparameter fr den Link abge„ndert werden. Dies kann notwendig sein, wenn der Link einen Packer verwendet, der nicht ganz kompatibel zum eigenen ist (niedrigere Versionsnummer u.„.) So kann beispielsweise das globale Statement ZipPack C:\ARCHIVER\ZIP\ZIPJR.TTP -a -mt fr den Link mit 'PackCommand -a -mt -edb' abge„ndert werden. - 37 - PktType [FTS001|FSC0039|FSC0045|FSC0048] Der Standardtyp des von JetMail erzeugten Packet-Headers ist FSC0039, welcher von fast allen Mailprozessoren verwendet wird. Bei Problemen mit einen Link kann auf andere Packetheader umgeschaltet werden. Zuerst sollte man es mit FSC0048 versuchen, dann mit FSC0045 und schliežlich mit FTS0001, den jeder Mailprozessor untersttzen muž. NetMailType [2D|3D|4D] EchoMailType [2D|3D|4D] Gibt an, wie die Net-/Echomail exportiert wird. Voreingestellt ist 4D, was bedeutet, daž fr Pointadressierungen FMPT/TOPT- und INTL-Zeilen in die Message geschrieben werden. Bei 3D wird stattdessen das Fakenet benutzt, zus„tzlich mit einem INTL-Kludge, falls die Message (NetMail) die eigene Zone verl„žt. Bei 2D wird nur das Fakenet benutzt. Fr Nodes gibt es keinen Unterschied zwischen 4D und 3D. Der Unterschied bei 3d und 2d ist die Existenz einer INTL-Zeile, wenn die Message die Zone verl„žt. Wenn alle Adress-Modi auf 4d oder h”her gesetzt sind, ben”tigt JetMail kein Fakenet. Die Default-Werte fr beide Mail-Typen sind jeweils 4d. ControlMode [2D|3D|4D|5D] Bestimmt, wie die SEENBY- und PATH-Zeilen in die Echomail geschrieben werden. Voreingestellt ist 2D, also Netz/Node. Da Controlmodes h”her als 2D nur von wenigen Programmen auf anderen Rechnern (u.a. solche fr den Amiga) untersttzt werden, sollten der 2D-Modus nur bei JetMail- bzw 'getesteten' Systemen verwendet werden. In die eigene Messagebase wird grunds„tzlich in 5D importiert, beim Export wird der ControlMode-Wert verwendet. OutboundMode [2D|3D|3Dpoint|4D|5D] Outboundmode muž fr Links verwendet werden, deren Mailer nicht Domain/Zone/Point-f„hig ist. Binkley-ST verwendet beispielsweise die erste eigene Adresse als Schablone, um die empfangene Adresse zu expandieren. Bei einer Mailsession mit einem System, das sich nicht 5D meldet und aus einer anderen als der eigenen 'Heimat'-Domain stammt (oder bei fremden Points, die sich mit dem Fakenet melden), kann es daher zu einigem Durcheinander mit den Mailpaketen kommen. - 38 - System meldet sich mit: | OutboundMode muž sein: ------------------------------------------------ 24596/5 | 2D 2:24596/5 | 3D 245/96.5 | 3Dpoint 2:245/96.5 | 4D 2:245/96.5@fidonet.org | 5D (Default-Wert !) INTLMode [2D|3D|4D] Hiermit wird der Adress-Mode der INTL-Zeilen eingestellt. INTL-Zeilen sind notwendig, wenn Messages die eigene Zone verlassen. Voreingestellt ist 3D. ForceINTL JetMail wird angewiesen, in jede Message eine INTL-Zeile zu schreiben, auch wenn die Message die Zone nicht verl„žt. Manche Mailprozessoren lesen Origin- und Destination-Zone nicht aus dem Zonenfeld des Paket-Headers aus, sondern benutzen die Zone der ersten eigenen System-AKA, bzw verwenden die Zonenangabe aus dem MsgID- bzw Reply-Kludge, was einiges an Durcheinander ergibt, falls das Netz, aus dem die Message stammt, ein fidokompatibles Netz war. (So wrde Netmail von 90:4/0 als von 2:4/0 stammend behandelt.) MaxPktSize Setzt fr den Link die maximale Paketgr”že. (Siehe ->5.6, StdMaxPktSize) ExtraNetMail Im Normalfall wird Netmail zusammen mit der Echomail in einem Paket gepackt. Mit ExtraNetMail wird sie ungepackt in einem eigenen Paket verschickt. (Siehe hierzu auch 7.3, MOVE-MAIL.) DummyPacket Benutzt man das Statement POLL in ROUTE.JM zusammen mit DummyPacket, dann erzeugt JetMail ein leeres Paket im Outbound. (Normalerweise erzeugt JetMail lediglich ein OFT-File mit 0 Bytes L„nge.) Notwendig kann dieses Statement sein, da speziell FrontDoor-Systeme dieses Dummy-Packet ben”tigen, da sie keine Mail verschicken, wenn sie selbst keine erhalten. Auch Benutzer von SEMPER sollten bei Verwendung von POLL Dummypakete erzeugen lassen, da SEMPER leere OFT-Files nicht als Grund ansieht, von sich aus das entsprechende System anzupollen. - 39 - RouteNetMail Normalerweise wird Netmail fr einen Link und seine Points direkt an ihn geschickt. Mit RouteNetMail wird JetMail angewiesen, diese Mails anhand der RouteTo-Zeilen im Route-File ROUTE.JM zu verschicken. Kann fr Links verwendet werden, die nur selten pollen und die man nicht zwingen will, wegen evtl. vorhandener NetMail anzurufen. NoRoute Die Netmail (auch lokale!) wird nicht an die Adresse weitergeleitet, sondern bleibt auf dem System liegen. Sinnvoll ist dies fr Gateways, die unter einer Pointadresse arbeiten. Fr die Weiterverarbeitung dieser Mails ist dann ein externes Programm verantwortlich. (Fr die Mails wird das Intransit- und Orphan-Flag gesetzt.) CrashOk Normalerweise werden Crashmails an einen Point immer an dessen Boss geschickt. CrashOk erlaubt JetMail, Crashmails an den Point direkt zu adressieren, wenn dieser 24 Stunden erreichbar ist (entspricht dem CM-Flag fr Nodes in der Nodelist). Der Point muž allerdings in einer Pointlist o.„. gelistet sein, die mit in die Nodelist eingebunden ist. NoReaddress Schaltet das automatische Readressing fr diesen Link (Point) aus. Ist nur sinnvoll, wenn man gleichzeitig eine Mailbox betreibt und es einen (Online-)User gleichen Namens gibt. JetMail Der Link verwendet ebenfalls JetMail. Bei jeder Message an dieses System wird zus„tzlich im Feld 'Cost' des Message-Headers die L„nge der Message eingetragen. JetMail (beim Link) erkennt dies automatisch und kann so die Messages schneller importieren. AutoConnect Wenn von diesem Link eine neue Area eintrifft, wird diese automatisch an alle Links weitergereicht, die mit bereinstimmen. Link 90:101/0@nest.ftn ... AutoDArea N AutoConnect 90:400/{[1-4]00} 90:7/0 ... LinkEnd - 40 - Hiermit wrde jede neue NeST-Area (Gruppenkennung N), die vom Link 90:101/0 eintrifft, an die NeST-Hubs 90:400/100, 200, 300, 400 und NeST Italy (90:7/0) weitergeroutet werden. Aka [Fakenet] [{Gruppen}] RouteAka [Fakenet] [{Gruppen}] Oftmals bezieht man von demselben Link mehrere Netze (zB FidoNet und NeST) und mžte fr jedes Netz eine eigene Linkdefinition aufstellen. Mit Aka kann man sich das sparen, wenn sich aužer der Adresse keine weiteren Parameter (Pažworte, Packmethode, Pakettyp etc) in der Link-Definition „ndern. JetMail legt intern eine Kopie der Link-Definition an und ersetzt Adresse, Fakenet und Gruppen durch die in der Aka-Zeile angegebenen. Eventuell vorhandene RemoteAreaFix-Definitionen werden nicht bernommen. Aka 90:400/0@nest.ftn {Nn/n} Aka 2:245/90@fidonet.org 25090 {ABC/fFlO} Bei RouteAka wird in der Kopie zusaetzlich noch das RouteNetmail Flag gesetzt. (Siehe hierzu -> RouteNetmail oben im Text.) ! RouteAka/Aka und UseAlias drfen nicht gleichzeitig in einer ! Linkdefinition verwendet werden. UseAlias Wenn JetMail fr einen Link Mails packt, wird normalerweise als Absender diejenige eigene AKA eingesetzt, da mit der Zieladresse die gr”žte šbereinstimmung hat (JetMail bercksichtigt dabei automatisch die richtige Domain.) Bei Nodes, die mehrere Adressen in einer Domain haben (Koordinatoren- oder Hub-Akas zus„tzlich zur Nodenummer) kann das zu Problemen fhren, wenn die Mailprozessoren der Links anstatt der erwarteten Nodenummer eine der Akas in den Mailpaketen vorfinden. J”rg Spilker hat beispielsweise als NeST-Koordinator und NeST-Hub folgende Adressen: Address 90:4/0@nest.ftn Address 90:400/0@nest.ftn Address 90:400/100@nest.ftn Mit UseAlias kann fr jeden seiner Links die richtige Adresse in die Pakete geschrieben werden, indem definiert wird: - die Points UseAlias 90:400/100@nest.ftn - die Hubs UseAlias 90:400/0@nest.ftn - 41 - ! UseAlias in der Link-Definition „ndert die Paket-Header. ! UseAlias im ROUTE.JM „ndert die Message-Header. ! Aka und UseAlias drfen nicht gleichzeitig in einer ! Linkdefinition verwendet werden: Link 90:400/103@nest.ftn UseAlias 90:400/100@nest.ftn Aka 2:243/95@fidonet.org LinkEnd Aka bedeutet, daž die Link-Struktur von JetMail kopiert wird und die Original-Adresse durch die Aka ersetzt wird. In diesem Fall wrden (wegen UseAlias 90:400/100) die Mail-Pakete fr 2:243/95 im Paket-Header die NeST-Adresse enthalten. Es muž also eine zweite Linkdefinition fr die Fido-Adresse erstellt werden. 6.0 Message- und File-Area-Listen --------------------------------- JetMail benutzt zur Verwaltung der Message-Areas zwei Listen, AREAS.BBS und DAREAS.BBS. Im AREAS.BBS sind alle Areas und ihre Spezifikationen aufgefhrt (Pfadnamen, Links, Origin etc.) Areas, die der Node nicht selbst liest, aber an Links weiterroutet, werden im DAREAS.BBS verwaltet (Passthrough- oder Distribution-Areas). Messages in diesen Areas kommen beim Import der Mail nicht in die Messagebase, sondern nur in die Mailpakete der Links . DAREAS.BBS hat das gleiche Format wie AREAS.BBS, der einzige Unterschied liegt im Fehlen der Pfadnamen, da diese nicht ben”tigt werden. Die File-Areas werden ber die Liste TICKECHO.BBS verwaltet. Das Format entspricht bis auf einige Erweiterungen dem des AREAS.BBS. Es ist nicht notwendig, in den Area-Listen mit Domains zu arbeiten, solange man keine Links hat, die diesselbe Netz/Node-Adresse in unterschiedlichen Domains haben. JetMail entnimmt die richtige Domain aus der Link-Definition in CONFIG.JM und gibt eine Meldung aus, falls fr eine Area kein Link definiert ist. Als Wildcards sind zugelassen: * : Pažt auf alles, ? : nur auf ein Zeichen, [x-y] : pažt auf die Zeichen x bis y {Str1,...,StrN} : pažt auf String1 bis StringN. In den Strings kann nicht mit Wildcards gearbeitet werden! - 42 - Beispiele: 2:245/5[0-18-9] -> 2:245/50, 2:245/51, 2:245/58 und 2:245/59. 2:243/{95,600} -> 2:243/95 und 2:243/600 6.1(D)AREAS.BBS --------------- Fr das AREAS.BBS gilt dasselbe wie fr die Linkdefinitionen in CONFIG.JM: Es gibt zwar eine Unmenge an Flags, aber man braucht sie nicht alle. Besonders einfach ist es fr Umsteiger vom ACS, die das alte ACS.CFG weiterverwenden k”nnen. Unbekannte Eintr„ge (AVALON-Flags etc) werden beim Scannen bergangen. Neueinsteiger haben es genauso einfach: In den Linkdefinitionen AutoArea eintragen und dann per AreaFix die gewnschten Areas bestellen. JetMail legt dann automatisch ein AREAS.BBS an, das dann per Hand oder JM_UTIL erweitert werden kann. Adressen mssen im AREAS.BBS nicht komplett angegeben werden. Zeilen wie die folgende sind m”glich und werden vom Scanner korrekt ausgewertet: ATARI.GER 2:245/52@fidonet.org 96.1 .2 .3 .4 240/36 605 245/23 ! Das Standard-Origin, das in allen Areas verwendet wird, fr die ! kein eigenes Origin definiert ist, kommt grunds„tzlich in die ! erste Zeile des AREAS.BBS. Ein Eintrag im AREAS.BBS hat folgendes Format: Flag Flag .... Zur Zeit kennt JetMail folgende Flags: -Continue Es kann vorkommen, daž einzelne Zeilen wegen sehr vieler angeschlossener Links sehr lang und unbersichtlich werden (JetMail splittet solche Zeilen ab ca 200 Zeichen automatisch). Diese Zeilen k”nnen mit obigem Flag gesplittet werden. Der erste Adresseintrag nach '-Continue' muž allerdings wieder eine komplette 5D-Adresse enthalten: ATARI.GER 2:245/52@fidonet.org 96.1 .2 .3 .4 .5 .6 usw_bis_Point_99 - 43 - wird zu: ATARI.GER 2:245/52@fidonet.org 96.1 .2 .3 .4 .5 .6 .7 .9. 11. 13. .15 -Continue 2:245/96.16@fidonet.org .17 .19 .22 etc_pp -REM hiermit beginnt eine Kommentarzeile. -DAYS Messages, die „lter als sind, werden von JetMail beim L”schdurchgang (Crunch) automatisch gel”scht. Wird DAYS auf Null gesetzt, werden keine Messages gel”scht. -MinMsgs -MaxMsgs (bzw -Msgs ) Hiermit werden die minimale und maximale Anzahl von Messages eingegeben, die in einer Area verbleiben sollen. Ein mit -DAYS eingestelltes 'Verfallsdatum' wird dabei nicht bercksichtigt. Werden diese drei Flags nicht gesetzt, entnimmt sie JetMail dem Konfigurationsfile CONFIG.JM, wo fr _alle_ Areas gltige Werte angegeben werden k”nnen. Sind auch dort keine Werte eingeben, wird -DAYS auf 21, -MinMsgs auf 0 und -MaxMsgs auf 1500 gesetzt. Stimmen die Werte im Werte im AREAS.BBS mit denen im CONFIG.JM berein, so werden sie im AREAS.BBS von JetMail gel”scht. -Desc max Zeichen? Die Kurz-Beschreibung der Area. Wird fr die AreaFix-Reports benutzt. -Group Zuordnung einer Area zu einer Gruppe. Die Area kann nur dann von einem Link bezogen werden, wenn dessen Eintrag im Gruppenfeld der Linkdefinition ('Groups') mit bereinstimmt. Areas ohne Gruppenkennung erscheinen auf keiner AreaFix-Liste und k”nnen von keinem Link ber den AreaFix angemeldet werden. Will ein Link Areas aus dieser Gruppe beziehen, so muž er im AREAS.BBS per Hand eingetragen werden. (Siehe hierzu auch GROUPS in 5.8.) - 44 - -ReadOnly Hiermit bekommt eine Area den Nur-Lese-Status. Nur dem Sysop ist es erlaubt, in diese Area zu schreiben. Messages von anderen Links kommen in die Trash-Mail. (Gedacht ist dieses Flag zB fr lokale Announce-Areas.) -Remote -NoRemote -Remote gibt Links, deren Adresse mit bereinstimmt, Schreibberechtigung fr ReadOnly-Areas. Mit -NoRemote werden wiederum Links von der Schreibberechtigung ausgenommen. -NoRemote kann nicht alleine, sondern nur mit -Remote zusammen verwendet werden: -Remote 2:243/* -NoRemote 2:243/114 In dieser Area drften alle Links aus dem Netz 243 schreiben. Alle Mails von 243/114 wrden dagegen in der Trash-Mail landen. -NoConnect [Maske] -NoDisConnect [Maske] Links, deren Adresse mit [Maske] bereinstimmt, k”nnen ber den AreaFix diese Area nicht an- (NoConnect) bzw abmelden (NoDisConnect). Wird [Maske] nicht angegeben, kann kein Link die Area an- oder abmelden. -NoConnect bedeutet gleichzeitig -NoForce! -ForceConnect [Maske] Links, deren Adresse mit [Maske] bereinstimmt, wird die Area automatisch angemeldet. Ein Abmelden dieser Area ber den AreaFix ist nicht m”glich. Ein -ForceConnect bedeutet gleichzeitig -NoDisConnect! -ForceConnect 90:10[1-6]/*@nest.ftn Allen NeST-Netzen 90:101/0 bis 90:106/0 wird die Area automatisch anschlossen. -ForceConnect 90:120/*.0@nest.ftn Alle Links im Netz 120 mssen diese Area beziehen, aužer den eigenen Points (.0). -NoForce [Maske] Die Ausnahmen fr -ForceConnect. - 45 - -Password Hiermit wird fr die Area ein Passwort angegeben. Fr sind maximal 8 Zeichen zul„ssig. Wenn diese Area per Mail an den AreaFix bestellt wird, muž hinter den Areanamen das Passwort mit vorangestelltem Ausrufezeichen stehen: +GEHEIM.007 !JAMES -Signature Mit -Signature wird an jede lokal eingegebene Message in dieser Area automatisch das angegebene File angeh„ngt. Voraussetzung dafr ist, daž der im CONFIG.JM angegebene Sysop im 'From'-Feld der Message steht. Um Probleme mit Netmail-Utilities zu vermeiden, wird die Signatur in Netmails an AreaFixe und FileFixe automatisch weggelassen. (Siehe hierzu auch 'NoSignature' und 'Robots' in 5.5.) -Pseudonym Hiermit ist es m”glich, den eigenen Namen im 'From:'-Feld der Message durch ein Pseudonym ersetzen zu lassen. Der Austausch findet beim Export statt. -AllowPvt Erlaubt das Setzen des Privat-Flags in der Area. Wird AllowPvt nicht gesetzt, wird das Privat-Flag beim n„chsten Crunch- oder Scan-Lauf gel”scht. Dieses Flag ist nur in einer Mailbox sinnvoll. Einige Mailboxprogramme (QBBS) erlauben private Msgs in ”ffentlichen Areas. -ForcePvt Mit diesem Flag wird JetMail angewiesen, beim n„chsten Crunch-Lauf bei allen Messages dieser Area das Privat-Flag zu setzen. -Local Die Area ist eine Mailbox-Area und wird von JetMails AreaFix und Scanner ignoriert. Das L”schen von Messages in dieser Area muž vom Mailboxprogramm bernommen werden. Areas ohne Links werden automatisch als lokale (Mailbox-) Areas behandelt und werden in AreaFix-Reports nicht aufgefhrt. - 46 - -NoExport Verhindert ein Scannen der Area. Ntzlich, wenn man bei einer Area, die fr einen selbst ReadOnly ist, verhindern will, daž man irrtmlich in ihr schreibt. -UseAlias Beim Scannen lokaler Messages wird die zur Erzeugung deR Origin-Zeile und der MsgId verwendet. Dabei ist zu beachten, daž bei Areas, die in unterschiedliche Domains geroutet werden (wie zB die FAN.*.Areas), je nach Zieladresse auch unterschiedliche Origin-Zeilen erzeugt werden. -Origin Gibt die fr diese Area gltige Origin-Zeile an. In der ersten Zeile des AREAS.BBS steht immer das Standard-Origin, das fr alle Areas ohne obiges Flag verwendet wird. -NoCCP Gelegentlich kann es vorkommen, daá eine Message ein zweites Mal zu einem System gelangt, also aus irgendwelchen Grnden im Kreis gelaufen ist. JetMail durchsucht beim Import die Path-Zeilen nach doppelten Systemadressen und l”scht die entsprechenden Messages (Circular Path Protection). Mit NoCCP kann dieses Feature fr die Area abgeschaltet werden, ein globales NoCCP wird im CONFIG.JM gesetzt. (Siehe -> Kap. 5.5) ZoneGates sollten die CCP nicht abschalten. -StripSeenby Hiermit werden die Seenby-Zeilen beim Export gel”scht, was nur bei ZoneGates sinnvoll ist und einer Erlaubnis des jeweiligen ZEC bedarf. Liegt diese Erlaubnis vor, kann ein spezieller JetMail-Key angefordert werden, der das Feature einschaltet. -NoSaveSeenby Die Seenby-Zeilen werden fr diese Area nicht in die MessageBase importiert. (Siehe -> Kap. 5.5) Ein Rescan der Area ist dann nicht mehr m”glich. - 47 - -NoHistory Die Area wird in der Mailstatistik nicht mehr bercksichtigt. -NoDeleteUnread Entspricht dem globalen NoDeleteUnread, ist aber nur fr die Area gltig. (Siehe -> Kap. 5.5) -Passthrough Die Area wird vom Sysop nicht gelesen, sondern nur an Links weitergeroutet. Die Messages der Area werden daher nicht in die lokale Messagebase importiert. Passthrough-Areas werden von JetMail ber das DAREAS.BBS verwaltet. Wird dieses Flag gesetzt, verschiebt JetMail beim n„chsten AreaFix-Lauf die Area in das DAREAS.BBS und l”scht automatisch die MSG- und HDR-Files in der Message-Base. (Dieses Flag ist nur fr die Kompatibilit„t zum ACS vorhanden.) -OriginalEcho Hiermit wird einer Area ein anderer Name zugewiesen. Ntzlich ist dies bei LED-Versionen vor 1.25, die bei der Area-Auswahl nur die ersten 12 Zeichen einer Area angeben. Bezieht man nun UseNet-Areas, die sehr viel l„ngere Namen tragen, wird die Area-Auswahl schwierig. Mit den folgenden Zeilen wird die Area COMP.SYS.ATARI.ST im LED als CSAST angezeigt: -OriginalEcho COMP.SYS.ATARI.ST G:\MSGBASE\INTERNET\CSAST CSAST 2:2456/95@fidonet.org -GateTo Hiermit kann ein Netzbergang (Gateway) fr Echo-Mails zwischen verschiedenen FTN-Netzen realisiert werden, indem die Area mit denen in angegebenen verknpft wird. Beim Gateway werden die Messages mit einer neuen Origin-Zeile versehen in die anderen Areas kopiert und an die Links exportiert. (Beispiele hierzu finden sich in -> Kap 10.) -NoAddAKAs Hiermit unterbleibt das Einfgen s„mtlicher eigener AKAs in die Seenby-Zeilen. - 48 - Beispiele: -Group L -Desc WBL: Points -ORIGIN Warum ist hier nur so wenig los? -DAYS 14 D:\FIDONET\POINTS POINTS.LOC 2:243/6131@fidonet.org 6007.1 .42 -Group L -Desc Neue Files in OWL Boxen -ORIGIN Dao-Lin-H'ay (14400,HST,V32B) 05281-79372 -DAYS 14 D:\FIDONET\NEWFILES NEWFILES.LOC 2:243/6007@fidonet.org .1 .42 6.2 TICKECHO.BBS Im FidoNet werden neben Messages auch Files verschickt. Um dieses Verschicken automatisieren zu k”nnen, werden TIC-Files erstellt. In diesen Files stehen der Filename, Filel„nge, File-Area, Passworte, Prfsummen, Beschreibung, Absender und einiges mehr. Die File-Areas werden von JetMail mit dem TICKECHO.BBS verwaltet. Das Format von TICKECHO.BBS ist in weiten Teilen identisch zu dem vom AREAS.BBS (s„mtliche Flags beginnen mit "-"): Flag Flag .... Zus„tzlich mssen hinter jeder Angabe eines Link die fr ihn gltigen Flags gesetzt werden: F:\FAN\UTIL\MISC\ FAN.UTIL.MISC 2:246/1300 HRS 244/4344 HS Hierbei steht 'F:\FAN\UTIL\MISC\' fr den Pfad der File-Area, 'FAN.UTIL.MISC' fr den Namen der Area und '2:246/1300 HRS 244/4344 HS' sind die derzeit an die Area angeschlossenen Links mit ihren Flags. Diese Flags werden in zwei Gruppen unterteilt: - das Mail-Status-Flag gibt an, wie die Files an den Link verschickt werden: O: Normal (OFT) Wird der Link angepollt, werden die Files mitgeschickt. H: Hold (HFT) Die Files bleiben fr den Link liegen, er holt sie sich selbst. - 49 - I: Immediate (IFT) Die Files gehen sofort an den Link. C: Crash (CFT) Die Files werden bei einem (im Mailer gesetzten) Crash-Event verschickt. - das Sicherheits-Flag gibt an, ob der Link Files in die Area senden bzw aus der Area empfangen darf: R: Receive vom Link werden Files entgegengenommen, dh. der Link darf Files senden, S: Send Files werden an den Link gesendet. Im obigen Beispiel (2:246/1300 HRS 244/4344 HS) drfen beide Links die File-Area beziehen (S), fr beide Links liegen die Files auf Hold (H) und 246/1300 darf Files in die Area schicken. -REM Hiermit beginnt eine Kommentarzeile. -Continue Analog dem Flag '-Continue' im AREAS.BBS werden hiermit zu lange Zeilen gesplittet. Auch hier gilt, daž der erste Adresseintrag nach '-Continue' allerdings wieder eine komplette 5D-Adresse enthalten muž. -Days Files, die „lter als sind, werden bei einem Crunch-Lauf von JetMail automatisch gel”scht. Wird das Flag _nicht_ gesetzt, werden keine Files in der Area gel”scht. -Desc Dies ist die Beschreibung der File-Area und wird von JetMail in FileFix-Reports benutzt. Aužerdem wird diese Beschreibung in das Keyword 'AreaDesc' in den TIC-Files eingesetzt. Dies hat den Vorteil, daž beim automatischen Einrichten einer File-Area gleich die richtige Beschreibung im TICKECHO.BBS steht. -Replace -NoReplace Hiermit wird das Auswerten des Keywords "Replace" in TIC-Files unterbunden. Ist -Replace gesetzt, l”scht JetMail in der - 50 - Filearea, die im TIC angegeben ist, alle Files die zur bei -Replace angegebenen Maske passen. -Overwrite Hiermit wird das 'šberschreiben' von Files in dieser Area zugelassen. Wenn also zB eine Netz-Pointliste immer unter demselben Namen verschickt wird, liegt in der Filebase immer nur die jeweils aktuelle Version. -Password Sichert (entsprechen -Password im AREAS.BBS) die File-Area zus„tzlich mit einem Passwort ab. Dieses Passwort ist unterschiedlich zu 'TicPassword', welches in den Tic-Files gesetzt wird. -Group Ordnet die File-Area einer Gruppe zu. Nur Nodes, fr die in CONFIG.JM die entsprechende Gruppe gesetzt ist (siehe -> 5.7, 5.8), k”nnen die Area ber den FileFix beziehen. Eine Area, die keiner Gruppe zugeordnet ist, ist ber JetMails Filefix nicht verfgbar. -NoConnect [Maske] -NoDisConnect [Maske] -ForceConnect [Maske] -NoForce [Maske] Diese Flags haben im TICKECHO.BBS genau diesselbe Bedeutung wie im AREAS.BBS: (Beispiele zu diesen Flags -> Kap.6.1) Links, deren Adresse mit [Maske] bereinstimmt, k”nnen ber den FileFix diese Area nicht an- (NoConnect) bzw abmelden (NoDisConnect). Wird [Maske] nicht angegeben, kann kein Link die Area an- oder abmelden. -NoConnect bedeutet gleichzeitig -NoForce. Mit -ForceConnect wird s„mtlichen Links, deren Adresse mit [Maske] bereinstimmt, die Area automatisch angemeldet. Ein Abmelden dieser Area ber den AreaFix ist nicht m”glich. Ein -ForceConnect bedeutet gleichzeitig -NoDisConnect! Mit -NoForce sind Ausnahmen fr -ForceConnect m”glich. -UseAlias In den von JetMail erzeugten TIC-Files wird in das From-Feld die angegebene eingesetzt. - 51 - -StripSeenby Hiermit werden die Seenby-Zeilen in den TIC-Files beim Export gel”scht. Allerdings ist hierzu ein spezieller JetMail-Key notwendig, der bei den Autoren angefordert werden muž. -NoFilesBBS Hiermit unterbleibt der Eintrag von Files aus dieser Area im FILES.BBS -Local Die File-Area wird als lokale File-Area definiert und wird vom FileFix bergangen (File-Area fr Mailboxen u.„.). -Secondary In die Area, bei der dieses Flag gesetzt ist, werden s„mtliche Files, die in der Secondary-Area eintreffen, weiterverteilt. Die Angabe mehrerer Areas ist m”glich. Gedacht ist dieses Flag fr das Vereinen von File-Areas verschiedener Netze (und ersetzt damit das aus dem AREAS.BBS bekannte Flag GateTo). -NoAddAkas Unterbindet den Eintrag s„mtlicher AKAs der passenden Domain in die Seenby-Zeilen der TIC-Files. -NoAnnounce Die Files dieser Area werden nirgends mehr angekndigt. 7. ROUTE.JM ----------- Im CONFIG.JM werden die Links definiert, also alle Systeme beschrieben, mit denen Mail ausgetauscht wird. Im AREAS.BBS werden die Areas definiert und fr jede Area festgelegt, an welche Links sie weitergeleitet (geroutet) wird. Fr den Versand der Net- und Echomail ist das Route-File ROUTE.JM zust„ndig. - 52 - 7.1 Der Mail-Status ------------------- Damit der Mailer weiž, wie er mit den Mail-Paketen im Outbound umzugehen hat, gibt es den Mail-Status, den er anhand der Extension im File-Namen erkennt. S„mtliche Mail-Pakete haben File-Namen in der Form aaabbbcc.xyT. Hierbei gibt 'aaabbbcc' den Empf„nger des Mail-Paketes an, 'x' den Mail-Status und 'y' die Art des Mail-Paketes. (Eine genauere Erl„uterung hierzu findet sich in -> Kap.10.) Fr den Mail-Status 'x' gibt es prinzipiell drei M”glichkeiten: HOLD (H), NORMAL (O) und CRASH (C). JetMail setzt beim Export grunds„tzlich s„mtliche Echomail auf den Status HOLD, d.h. sie wird nicht verschickt, sondern wartet darauf, von den Links abgeholt zu werden. Gleiches gilt fr die Netmail, da jede Linkdefinition in CONFIG.JM, in der das Flag 'RouteNetmail' nicht gesetzt ist, automatisch ein 'Hold Netmail' fr diesen Link bedeutet. Mail mit dem Status NORMAL wird beim n„chsten Anruf bei dem Link ('Poll`) an diesen gesendet, Mail mit dem Status CRASH wird immer sofort verschickt. Um den Mail-Status zu „ndern, gibt es (fr Net- und Echomail getrennt) in ROUTE.JM verschiedene M”glichkeiten und Anweisungen. 7.2 Events und Labels --------------------- Mit CHANGE TO bzw CHANGE-FILE TO wird der Status fr s„mtliche (Net- und Echo-)Mail (CHANGE) bzw File-Attaches (CHANGE-FILE) ge„ndert. Fr Status ist HOLD, NORMAL oder CRASH m”glich. Der muž im CONFIG.JM definiert sein, andernfalls gibt JetMail eine Warnung aus. Wildcards sind nicht m”glich! CHANGE NORMAL TO CRASH 90:1/0.0@nest.ftn Alle Netmail, die fr 90:1/0 bereitliegt und normalerweise geroutet werden wrde, wird per Crash geschickt. CHANGE-FILE HOLD TO CRASH 2:243/6131@fidonet.org Alle File-Attaches, die fr 2:243/6131 auf Hold liegen, werden per Crash geschickt. JetMail fhrt bei einem CHANGE-FILE nur Žnderungen an ?FT-Files (JetMails Base36-Format) durch. File-Attaches im dd-Format (?LO-Files im Binkley-Format) werden nicht ver„ndert. - 53 - CHANGE sollte grunds„tzlich nur als Notbehelf betrachtet werden. Es wurde in JetMail implementiert, als BINKLEY-ST (V<3.0) der Standard-Mailer fr ATARIs war und SEMPER noch nicht existierte. Um den Mail-Status flexibel handhaben zu k”nnen, ist es m”glich, Teile des Route-Files nur unter bestimmten Bedingungen abzuarbeiten. Labels definieren Anweisungs-Bl”cke im Route-File, die nur ausgefhrt werden, wenn JetMail mit dem Label-Namen als Parameter aufgerufen wird, Event-Bl”cke werden nur zu bestimmten, im Route-File definierten Zeiten ausgefhrt. Events und Labels sind Anweisungs-Bl”cke, die _zus„tzlich_ zu den Anweisungen im Route-File ausgefhrt werden. Deswegen mssen sie am Ende von ROUTE.JM stehen, da bei der Abarbeitung des Files grunds„tzlich die letzte passende Anweisung benutzt wird. In Events und Labels sind s„mtliche unter 7.3 aufgefhrten Anweisungen m”glich. Label Anweisung Anweisung ... Endlabel Label PollBoss CHANGE HOLD TO CRASH 2:2454/95@fidonet.org EndLabel Aktiviert wird dieses Label durch den Aufruf von JetMail.TTP mit dem Parameter: LABEL=PollBoss. Event Anweisung Anweisung ... EndEvent. Die Zeiten werden im Format SS:MM (Stunde:Minute) angegeben. Fr sind m”glich: Mon, Tue, Wed, Thu, Fri, Sat, Sun, WkDay, WkEnd und ALL. Hierbei steht WkDay fr die Wochentage (Montag bis Freitag), WkEnd fr das Wochenende (Samstag und Sonntag) und ALL fr t„glich. Eine Angabe wie Mon|Tue ist nicht m”glich. Nur Events mit ALL k”nnen ber Mitternacht hinausgehen. Event All 05:20 05:21 Poll 90:1/0@nest.ftn EndEvent Die Anweisungen eines Event-Blockes werden nur dann bearbeitet, wenn die Systemzeit zwischen Startzeit und Endzeit liegt. - 54 - 7.3 Routing-Anweisungen ----------------------- Es gelten diesselben Wildcards wie fr das AREAS.BBS, wobei anstelle von '*' ein 'ALL' verwendet werden kann. Kommentarzeilen sind durch Voranstellen eines ';' m”glich. Werden in einer Anweisung Masken () vorgegeben, so fhrt JetMail stets einen Addressvergleich auf 5d-Basis durch. Fehlen Teile dieser Angaben so versucht JetMail sie zu erg„nzen: - fehlende Zonenangaben werden der ersten Alias-Definition entnommen - fehlende Domains werden der ersten Linkdefinition mit derselben Zonenangabe wie in entnommen - fehlende Point-Komponenten werden mit '*' erg„nzt: 245/52 -> 2:245/52.*@fidonet.org 2:245/52.0 -> 2:245/52.0@fidonet.org 90:101/0 -> 90:101/0.*@nest.ftn 90:* -> 90:*.*@nest.ftn 90:400/* -> 90:400/*.*@nest.ftn Routing-Regeln sollten nach Domains getrennt aufgestellt werden. Weiterhin sollten immer zuerst die allgemeinen Routing-Regeln angegeben werden, dann die Ausnahmen, da JetMail stets die letzte passende Regel verwendet. Netmails -------- ROUTE-TO Jede Netmail, deren Ziel-Adresse mit bereinstimmt, wird an den geroutet: ; FidoNet Route-To 2:243/6000@fidonet.org 2:*@fidonet.org Route-To 2:2410/202@fidonet.org 2:2410/*@fidonet.org Route-To 2:241/36@fidonet.org 2:241/3?@fidonet.org Generell wird in dem Beispiel s„mtliche Netmail fr Zone 2 an 243/6000 geroutet. Da zum Netz 2410 ein Link besteht, wird alle Netmail fr dieses Netz ber diesen Link geroutet (und damit die Laufzeit der Mails um einiges verkrzt). Weiterhin werden alle Netmails fr 241/30 bis 241/39 an 241/36 geschickt. Zu beachten ist dabei, daž bei Angabe von '.0' in , nur noch Mail an dieses System (Node), nicht aber mehr an die zugeh”rigen Points weitergeroutet wird. - 55 - Netmails, fr die im ROUTE.JM keine Route-Bedingungen gefunden werden, verbleiben in der Netmail-Area und bekommen das Orphan-Flag gesetzt. (Sie werden an keinen Link weitergeroutet!) CRASH-TO IMMIDIATE-TO DIRECT-TO Netmails k”nnen nicht nur geroutet sondern auch direkt an den Empf„nger geschickt werden (Crash-Mail). Um den Versand von bestimmten Bedingungen (Uhrzeit, Kosten) abh„ngig machen zu k”nnen, unterscheidet JetMail drei Arten von Crash-Mails: Mit CRASH-TO werden Pakete im Outbound erzeugt, die der Mailer bei einem Crash-Event verschicken soll. Mit IMMIDIATE-TO werden die Mails sofort verschickt, w„hrend DIRECT-TO-Pakete nur zur NMH verschickt werden. HOLD-FOR Fr alle passenden Systeme wird die Netmail auf Hold gelegt, also nicht weitergeroutet. RouteNetmail in der Linkdefinition (CONFIG.JM) eines auf passenden Systems hat jedoch h”here Priorit„t, FORWARD-FROM FORWARD-TO Hiermit kann das Weiter-Routen von Netmails eingeschr„nkt werden. Mit FORWARD-FROM werden nur die Mails _von_ auf passenden Systemen, mit FORWARD-TO nur die Mails _an_ auf passende Systeme weitergeroutet. Mails, bei denen die From: bzw. To: Adresse nicht auf die Maske passt, bleiben liegen und werden nicht geroutet. Dem Absender wird automatisch eine entsprechende Mitteilung gemacht. Um also alle Netmails zu routen, drfen die beiden Anweisungen nicht gesetzt sein, oder fr muž 'ALL` angegeben werden. USE-ALIAS Hiermit setzt JetMail bei Netmails an auf passende Systeme als Absender die angegebene ein. Alternativ zu USE-ALIAS kann auch der Message-Editor LED in einer Version >1.26 verwendet werden, der die Auswahl der Adresse aus einem Fenster erm”glicht. Wird zus„tzlich im LED das Flag 'Fixed Address' gesetzt, „ndert JetMail keine Adressen mehr. ! USE-ALIAS im ROUTE.JM „ndert den Msg-Header. ! USE-ALIAS im CONFIG.JM „ndert den Packet-Header. - 56 - Echomail -------- Entsprechend der Netmail gibt es auch fr die Echomail Anweisungen zum Žndern des Mail-Status. Bei den folgenden Anweisungen k”nnen im Parameter keine Masken angegeben werden. Aužerdem mssen alle Adressen in 5D angegeben sein. POLL PICKUP Nach dem Export haben s„mtliche Mail-Pakete den Status HOLD, warten also darauf, vom Empf„nger abgeholt zu werden. Da man aber zB den eigenen Uplink zu bestimmten Zeiten selbst anruft (pollt), muž dessen Mail-Paket den Status NORMAL haben. Hierzu benutzt man die Anweisung PICKUP, womit im Outbound Pakete mit der Endung OAT (NORMAL-Mail) enstehen. Ist fr den Link aber keine Mail vorhanden, entstehen keine Mail-Pakete und weder SEMPER noch BINKLEY-ST rufen dann den Link an. POLL ist identisch zu PICKUP, erzeugt aber, wenn keine Mail vorhanden ist, ein leeres Flow-File (OFT), das BINKLEY-ST zum Pollen zwingt. Verwendet man als Mailer SEMPER, muž in der Link-Definition (CONFIG.JM) das Flag 'Dummy-Packet' gesetzt werden, womit ein leeres OPT-Paket erzeugt wird. CRASH Die Echomail fr passende wird an diese gecrasht, indem im Outbound CAT-Pakete erzeugt werden. CRASH ist dann sinnvoll, wenn es in einer Area auf schnelle Maillaufzeiten ankommt. Anstatt auf einen Sende-Event des Mailers zu warten, wird die Mail sofort an den entsprechenden Link geschickt. HOLD Diese Anweisung ist nur vorhanden, um zu Route-Files anderer Software kompatibel zu bleiben. Solange fr einen Link im Route-File keine POLL/PICKUP/CRASH-Angaben gemacht werden, wird seine Mail grunds„tzlich auf Hold gelegt. Einige Beispiele: DIRECT-TO 2:245/52.0@fidonet.org Fr diesen Link wird die Echomail auf Hold gelegt (default) und die Netmail zur NMH verschickt. - 57 - POLL 2:243/95@fidonet.org CRASH-TO 2:243/95@fidonet.org An diesen Link geht die Netmail bei einem Crash-Event, die Echomail beim entsprechenden 'normalen' Event. Durch die Anweisung POLL wird beim Link angerufen, egal ob Mail fr ihn bereitliegt oder nicht. CRASH 2:243/95@fidonet.org HOLD-FOR 2:243/95@fidonet.org Die Echomail wird fr diesen Link gecrasht, die Netmail bleibt auf Hold liegen. DENY Von den auf passenden Links wird keine Mail verarbeitet. Die Mail-Pakete der Links werden in *.DEN umbenannt und erst dann verarbeitet, wenn die DENY-Anweisung nicht mehr fr sie aktiv ist. Sinnvoll ist das zB, wenn man beim Uplink nur einen schmalen Poll-Slot hat und der Rechner w„hrend dieser Zeit nicht auch noch mit dem Import von Mail-Paketen besch„ftigt sein soll. MOVE-MAIL Die gesamte Mail fr die kommt gepackt mit in das Paket fr . Dies ist bei einem Link ntzlich, der mehrere Netze fhrt, dessen Mailer aber nicht EMSI-F„hig ist. Anstatt mehrere Male anzurufen und jedes mal die Mail fr ein Netz abzuliefern, kommt alle Mail fr diesen Link in ein Paket. Move-Mail klappt nicht bei: - Verwendung von ExtraNetMail - ungepackten Mail-Paketen (ArcMode = NONE) Beispiel: MOVE-MAIL 2:243/500@fidonet.org 242:6000/200@fido.de Alle Mail fr 242:6000/200 kommt in das Paket des Links 2:243/500. FILE-FROM FILE-TO FILE-MAX Hiermit wird das File-Routing erlaubt oder eingeschr„nkt. Mit FILE-FROM werden alle Files _von_ passenden Systeme geroutet, mit FILE-TO nur Files _an_ passenden Systeme. Mit FILE-MAX kann zus„tzlich die maximale Gr”že festgelegt werden, bis zu der Files geroutet werden. Wenn ein File nicht geroutet wurde, wird eine kurze Mitteilung mit den Grnden an den Absender geschickt. - 58 - HOLD-MAX Hiermit wird festgelegt, wie grož ein auf Hold liegendes Paket fr die in angegebenen Links maximal werden darf. Wird das Limit berschritten, wird automatisch das Link-Flag 'PASSIV' (-> Kap. 5.8) gesetzt. EXCEPT EXCEPT erlaubt Ausnahmen bei den Routing-Anweisungen. Hierzu muž das EXCEPT-Statement hinter der jeweiligen Anweisung stehen. EXCEPT ist bei folgenden Anweisungen m”glich: HOLD-FOR DIRECT-TO CRASH-TO IMMEDIATE-TO DENY FILE-FROM FILE-TO FILE-MAX HOLD-MAX FORWARD-FROM FORWARD-TO Beispiel: Netmails in Zone 1 sollen direkt an die Empf„nger gehen, aber Netmails fr Netz 1:205 soll normal geroutet werden: DIRECT-TO 1:ALL@fidonet.org EXCEPT 1:205/ALL@fidonet.org Externals: Hiermit k”nnen andere Programme ihre eigenen Routing-Anweisungen im Route-File unterbringen. Alles was nach 'Externals:' im ROUTE.JM folgt, wird von JetMail ignoriert, die Anweisung sollte also als letzte im File stehen. Die Anweisungen werden von den JetMail-Autoren vergeben, so daá es zu keinen šberschneidungen in der Syntax verschiedener Utilities geben drfte. - 59 - 8. Commandline-Parameter ------------------------ 8.1 JetMail.TTP --------------------------- Beim Aufruf von JetMail sind mehrere Parameter gleichzeitig m”glich, wobei ein Leerzeichen als Trennung dient. IMPORT TOSS Mail-Pakete aus dem Secure-Inbound werden importiert und entsprechend dem AREAS.BBS an angeschlossene Links weitergeleitet. Die zu exportierenden Pakete werden nicht gepackt, sondern liegen als *.TMP-Files im entsprechenden Outbound. PACK Die Netmail-Area wird nach neuen Messages durchsucht. SCAN Die Echomail-Areas werden nach neuen Messages durchsucht. JetMail erkennt Žnderungen in den Areas am Archiv-Bit im Filenamen der Areas und durchsucht nur diejenigen, bei denen das Bit gesetzt ist. Da das Setzen des Archiv-Bits bei den TOS-Version <1.04 nicht korrekt funktioniert, durchsucht JetMail auf solchen Rechnern alle Areas. (Arbeitet also wie SCANALL.) SCANALL Identisch zu SCAN, nur daž grunds„tzlich s„mtliche Areas nach neuen Messages durchsucht werden. BUNDLE Die *.TMP-Files werden vom entsprechenden Archiver gepackt. Im Outbound entstehen *.H??-Files. MAINT/CRUNCH Die Message-Base wird reorganisiert, indem Messages, die die in CONFIG.JM bzw AREAS.BBS angegebenen Kriterien (-Days, -MinMsgs, -MaxMsgs etc) erfllen, gel”scht werden. - 60 - In das Logfile werden alle bearbeiteten Areas eingetragen: - 23:27:00 JetMail_BETA (123/2867) dh, in der Area JetMail_BETA wurden 123 Messages gel”scht, 2867 verbleiben. Zus„tzlich wird am Ende die Anzahl der insgesamt gel”schten und verbleibenden Messages angegeben. NOTIFY Sendet an alle Links eine Netmail mit ihren Link-Spezifikationen (Arcmail-Typ, Paket-Typ, die benutzte AKA), die gltigen Flags (Passive, AutoArea, FwdRequests, DummyPacket-Status) und eine Inbound/Outbound-Statistik. Die Netmail geht aber nur an diejenigen Links, fr die das Flag NoNotify nicht gesetzt wurde (CONFIG.JM). REPORT Mit Report wird eine Message mit diversen Konfigurationsdaten (Netz-Adressen, Link-, Area-, Bad-/Dupes- Anzahl, Status von Server, Message-Tracker, AreaFix und PrintMyMail, Purges und Supervises) als Netmail an den Sysop geschrieben. AREA= SCAN und MAINT werden auf die angegebene Area beschr„nkt. LABEL= Hiermit wird das Label in ROUTE.JM aktiviert. REMOVE= Mit RemoveArea wird eine Area komplett gel”scht. Die HDR- und MSG-Files in der Msg-Base werden gel”scht und der Eintrag der Area im AREAS.BBS entfernt. Alle Links bekommen automatisch eine Disconnect-Meldung des AreaFix. Zus„tzlich wird eine Announce-Msg in die entsprechenden Announce-Area geschrieben. ALL Zusammenfassung der Optionen IMPORT SCAN PACK BUNDLE MAINT TICK. TICK Hiermit wird JetMails FileFix angewiesen, neu eingetroffene Files weiterverzuverteilen. - 61 - HATCH Ist fr das Verschicken von eigenen Files zust„ndig. Die TIC-Files werden manuell mit JM_Hatch erstellt. AUTOSEND= Ein in CONFIG.JM definiertes AutoSend wird aktiviert, ist hierbei die Kennung des AutoSend-Vorgangs.(siehe ->Kap 5.6). AUTOSEND muž zusammen mit dem Parameter TICK aufgerufen werden. WRITECFG Die Konfigurations-Files CONFIG.JM, AREAS.BBS, DAREAS.BBS und TICKECHO.BBS werden noch einmal abgespeichert. +LOGFILE bzw -L bzw /L Hiermit kann ein anderes als das in CONFIG.JM angegeben Log-File verwendet. ist der komplette Pfadname. +NOLOG bzw -N bzw /N Es werden keine Eintr„ge in das Logfile vorgenommen. +WAIT bzw -W bzw /W JetMail wartet auf einen Tastendruck bevor es sich beendet. +CLOCKWAIT bzw -C bzw /C Falls JetMail eine verstellte Systemuhr entdeckt, wartet es nicht auf einen Tastendruck (und blockiert damit das gesamte System), sondern beendet sich 10 Sekunden Wartezeit selbst. JetMail kann jederzeit durch Drcken der ESCAPE-Taste abgebrochen werden. Hierzu ein Zitat von Daniel: "ESC!!!! CTRL-C darf nur waehrend dem Config-Lesen (sprich: vor der ersten Aktion) benutzt werden, sonst *nie*! Fuehrt mit hoechster Wahrscheinlichkeit (je nach abgelaufenen und ablaufenden Aktionen) zu Datenverlusten!!!" - 62 - 8.2 JETSTAT.TTP [ASCII] ----------------------- JetMail schreibt statistische Werte (Anzahl der Pakete, Mails, Dupes etc) des In- und Outbounds in verschiedene *.SYS-Files (AREAHIST.SYS, MAILHIST.SYS, DUPES.SYS). JetStat erstellt daraus Listen im ASCII-Format (INBOUND.HIS, OUTBOUND.HIS und ECHOMAIL.HIS). Gleichzeitig wird das File TOP10.TXT erstellt, in dem die 10 Areas mit den meisten Messages aufgelistet sind. Areas, die inaktiv sind, weil fr sie keine Messages importiert werden, werden in den Top-Ten nicht bercksichtigt. Als einziger Parameter ist ASCII zul„ssig, womit die Rahmen der Top10-Liste aus ASCII-Zeichen gebildet werden. Ohne diesen Parameter werden fr die Rahmen Zeichen des IBM-Fonts verwendet, die auf dem ST (ohne entsprechende Fonts) nicht korrekt darstellbar sind. JetStat muž, wenn die Enviroment-Variable JetMail nicht gesetzt wird, im selben Verzeichnis wie JetMail liegen. Um die Statistiken neu zu beginnen, ist es notwendig, die entsprechenden SYS-Files zu l”schen. 8.3 EXITINFO.TTP ----------------------- JetMail schreibt w„hrend seiner Laufzeit alle Ereignisse (siehe Tabelle) in das File EXITINFO.SYS. ExitInfo ist ein Hilfsprogramm, das EXITINFO.SYS auf das Vorkommen bestimmter Ereignisse untersuchen kann. Sinnvoll ist das, wenn das System ber ein Batchfile gesteuert wird, das in Abh„ngigkeit von JetMail andere Programme (oder Batches) aufrufen soll. Beispiel: if exitinfo serverused goto Server Flag Rckgabewert ist TRUE wenn: ============================================================== MAILSENT Net- oder Echomail exportiert wurde MAILRCVD Net- oder Echomail importiert wurde ECHOSENT Echomail exportiert wurde ECHORCVD Echomail importiert wurde NETSENT Netmail exportiert wurde NETRCVD Netmail importiert wurde FILESENT TICs exportiert/gehatcht wurden FILERCVD TIC importiert wurden - 63 - AREAFIX AreaFix aktiv war FILEFIX FileFix aktiv war NOTIFYSENT Notify-Messages geschrieben wurden REPORTWRITTEN System-Report geschrieben wurden SERVERUSED JetMail Server benutzt und SERVER.BAT geschrieben wurde. MSGTOSYSOP Message(s) an den Sysop importiert wurden SECURITYFAIL beim Import kam es zu einem Passwort-Fehler MSGSTRASHED Message(s) nicht importiert werden konnten MSGSGATED Netmail(s)/Echomail(s) gagatet wurden 8.4 JM_HATCH.APP ---------------- Dient der Erzeugung von TIC-Dateien, die man selbst verschicken will, also nicht von einem anderen System geroutet wurden. Es gibt nur einige Optionen, die sich selbst erkl„ren. 9. JetMail at Work ------------------ JetMail fhrt beim Start zuerst eine Plausibilit„tsprfung durch. Wird dabei festgestellt, daž in den letzten 14 Tagen JetMail nicht gestartet wurde, so wird ein Hinweis ausgegeben und das Programm beendet. Damit soll sichergestellt werden, daž die Systemuhr nicht verstellt ist und JetMail bei einem Crunch-Lauf eventuell die komplette Message-Base l”scht. Falls JetMail mit dem entsprechenden Hinweis abbricht, muž die Systemuhr richtig gestellt und im Systemordner das File LASTRUN.SYS gel”scht werden. Beim Aufruf externer Programme (Packer) werden (wenn m”glich) s„mtliche dynamische Buffer freigegeben. Am Programmende wird eine Zeile mit Angabe der Laufzeit in das Logfile geschrieben. Ist diese Zeile im Logfile enthalten, ist dies ein Hinweis auf die korrekte Beendigung des Programms. Import ------ Fr eingehende Mails gibt es zwei Ordner, INBOUND und SECURE INBOUND. Mail-Pakete, die mit einem Link w„hrend einer passwortgeschtzten Session ausgetauscht werden, legt der Mailer im SECURE INBOUND ab, alles andere (auch Crashmails!) im INBOUND. JetMail importiert grunds„tzlich nur Mail-Pakete aus dem SECURE INBOUND und *.PKT-Files aus dem INBOUND (normalerweise Crashmails). - 64 - Damit ist ein Unterschieben von gef„lschten Messages prinzipiell nur von einem in CONFIG.JM definierten Link m”glich. Importiert werden s„mtliche Pakete mit der Endung
[0-9 A-Z].
steht hierbei fr die Wochentage (MOn,TUe,...,SAt,SUn) und [0-9 A-Z] fr die Anzahl der Mail-Pakete, die vom Link w„hrend des Tages gepackt wurden. (Wobei A fr 10 steht, B fr 11, C fr 12 etc.) Dies kann zu Problemen fhren, wenn JetMail beim Import auf ein Modfile st”žt (xxx.MOD). JetMail versucht dann die Packmethode zu erkennen und l„žt das File unberhrt im Inbound liegen, falls kein bekanntes Packformat gefunden wurde. Vor dem eigentlichen Importvorgang werden dann s„mtliche entpackten Mail-Pakete von *.PKT nach *.TMP umbenannt, um einen erneuten Import nach einem evtl. Abbsturz zu verhindern. JetMail benennt beim Import s„mtliche Mail-Pakete im INBOUND nach *.Bnn um und schreibt eine Message ins Logfile. Dasselbe passiert mit Mail-Paketen aus dem SECURE INBOUND, wenn das Paket ein falsches Packet-Passwort enth„lt, ein fr den Link definiertes Packet-Passwort fehlt oder die Ziel-Adresse nicht die des eigenen Systems ist ('Security Violation'.) Konfigurationsfehler des Links (falsche Packet-Header etc) k”nnen teilweise durch Anweisungen wie NoDestCheck oder Interprete abgefangen werden. Packet-Passworte, die der Link sendet, ohne daž sie auf der eigenen Seite gesetzt sind, werden von JetMail ignoriert. Gepackte Crashmails landen auch im INBOUND und werden von JetMail in *.Bnn umbenannt. Da JetMail nur Meldungen ins Logfile schreibt, muž man also gelegentlich den INBOUND durchst”bern oder mit ImportArcmail JetMail erlauben, auch Mails aus dem INBOUND zu importieren. ! ! Dies ist aber eine extreme Sicherheitslcke! ! Nach dem Entpacken der Mail-Pakete prft JetMail, ob im Secure Inbound PKT-Files enstanden sind. Ist dies nicht der Fall, werden die entpackten Files gel”scht und das Mail-Paket ebenfalls in *.Bnn umbenannt. Eine entsprechende Meldung wird ins Logfile geschrieben. Das Dupe-Checking erfolgt bei Echomails anhand des Area-Tags und der Message-ID, Netmails werden ber die Via-Zeilen gecheckt. Gefundene Dupes werden in der Dupe-Area abgelegt, zus„tzlich wird in jede Message ein Hinweis auf die Ursprungs-Area eingefgt. Grunds„tzlich werden von JetMail die Checksummen der letzten 8000 Messages gespeichert, diese Anzahl kann beliebig erh”ht werden, der Speicherplatzverbrauch betr„gt dabei : 8 * (Anzahl der zu speichernden Checksummen) + 4000 Bytes. - 65 - Beim Import der einzelnen Messages berprft JetMail das Vorhandensein des Origins und setzt n”tigenfalls ein eigenes ein. šberflssige Leerzeichen in den Area-Tags werden ebenfalls entfernt. Verstmmelte Messages werden in der BadMail-Area abgelegt, ebenso Echomail-Messages, die von einem Link stammen, fr den Auto(D)Area nicht gesetzt ist und die in eine Area geh”ren, die im AREAS.BBS nicht vorhanden ist. Messages, die alle diese Hrden berwunden haben, werden importiert, und, wenn Downlinks vorhanden sind, in deren Pakete als TMP-Files (im ASCII-Format) abgelegt. Scan ---- Beim Scannen werden die Areas nach neuen lokalen Messages durchsucht. Werden dabei defekte Msg-Pointer gefunden, beendet sich JetMail. Die Messagebase muž dann zuerst mit einem manuellen Crunch-Lauf in Ordnung gebracht werden, bevor ein erneuter Scan m”glich ist. Bei Messages mit gesetztem Local-Flag wird grunds„tzlich eine Origin-Zeile erzeugt. Enth„lt so eine Message bereits eine Tearline, wird der JetMail-Tag dahinter in Klammern gesetzt. Messages, die rescanned wurden, erhalten nach FSC-0057 zus„tzlich einen RESCANNED-Kludge. Zu exportierende Messages werden in den Link-Paketen mit der Endung TMP zusammengefažt. Export ------ Nach dem Packen der Link-Pakete entstehen im OUTBOUND Pakete im Format NNNnnnpp.xyT. NNNnnnpp ist die codierte Adresse des Empf„ngers, xy gibt den Mail-Status und die Art des Mail-Paketes wieder. Hierbei bedeuten: NNN Netz-Adresse des Empf„ngers nnn Node-Adresse des Empf„ngers pp Point-Adresse des Empf„ngers Die Adresse wird auf Basis36 codiert. Ein Paket fr 2410/202 liegt also als 1UY05M00.xyT im OUTBOUND. Fr xyT ist m”glich: ??T ^----A(Arcmail), P((Net)Mailpaket), F(Flowfile) ^-----H(Hold), O(Normal), C(Crash), I(Immediate), D(Direkt) Die ?FT-Files werden von den Mailern BINKLEY-ST und SEMPER ben”tigt, die damit erkennen, welche Files zu verschicken sind. (Zu beachten ist dabei, daž ein leeres Flow-File Binkley zum Pollen zwingt, SEMPER aber nicht.) - 66 - Wenn JetMail in einer Multitasking-Umgebung Mails exportiert hat, schickt es eine Nachricht an SEMPER, um den Mailer zum Rescan des OUTBOUNDS zu bewegen. (Singletask-Support ist derzeit allerdings noch nicht im SEMPER implementiert.) 10. Gating ---------- JetMail kann als Gateway Net- und Echomails zwischen FTN-Domains austauschen. Sinnvoll ist das, wenn man nur an einigen Areas anderer Netze interessiert ist und sich deswegen nicht zus„tzliche AKAs installieren oder einen Link suchen will, der diese Netze fhrt. So wird beispielsweise die englischsprachige Area JetMail_Beta zwischen dem FidoNet und den (Atari-) Netzen Atari_Net, NeST und Turbo_Net 'gegatet' und ist somit in allen diesen Netzen verfgbar. (Die JetMail-Autoren mssen also nicht in jedem Netz diesselben Fragen beantworten :-) Netmail-Gating -------------- Netmails, die in eine andere FTN-Domain verschickt werden sollen, werden an ein (JetMail-) Gateway adressiert: FROM: Kai N. Ahnung on 90:400/301.13 TO: Gateway on 90:4/0 ---------------------------------------------- To: Rainer Juhser % 2:2410/222.2@fidonet.org Beim Gateway wird die Message vom NeST ins Fido verschoben und mit einer neuen MsgId versehen. Die ursprngliche MsgId wird im OrigId-Kludge abgelegt und der Message-Header ge„ndert: FROM: Gateway on 2:243/6007 TO: Rainer Juhser on 2:2410/222.2 ---------------------------------------------- From: Kai N. Ahnung % 90:400/301.13@nest.ftn Soll die Message beantwortet werden ("Reply To" im LED), muž lediglich in der ersten Zeile der Message das 'From:' in 'To:' ge„ndert werden. Die Angabe von '%' in dieser Zeile ist nicht unbedingt notwendig, JetMail erkennt beide Formate. - 67 - Echomail-Gating --------------- Um eine Area mit einer anderen zu verknpfen (neudeutsch 'gaten'), wird im AREAS.BBS bei beiden Areas das Flag -GateTo gesetzt. Damit ist eine Message-Austausch in beiden Richtungen m”glich. Wird das Flag nur bei einer Area gesetzt, ergibt das eine einseitige Verbindung. Eine bidirektionale Vernetzung schaut folgendermažen aus: -GateTo N.SUP.BETA.JetMail -Group X -Desc International JetMail beta echo -DAYS 7 D:\FIDONET\JMBETA JetMail_BETA 2:243/6007@fidonet.org 2410/202 -GateTo JetMail_BETA -Group N -Desc International JetMail support D:\N\SUP\BETA\JetMail N.SUP.BETA.JetMail 90:400/101@nest.ftn 300 Damit werden die Messages beider Areas jeweils in die andere verschoben. Beim 'Gaten' wird die Origin-Zeile ungltig gemacht und durch die des Gateways ersetzt: --- JetMail 0.99beta9 # Origin: UK JetMail Support H.Q. (NeST 90:90/0.1) * Origin: Gated from N.SUP.BETA.JetMail at (FidoNet 2:243/6007) Wrde bei der NeST-Area N.SUP.BETA.JetMail das GateTo-Flag weggelassen werden, k”nnten die Leser dieser Area zwar auf Messages aus dem Fidonet antworten, die Mails wrden aber nicht in die Fidonet-Area JetMail_BETA gelangen. ! Areas, die mit anderen vernetzt werden, drfen als ! 'Passthrough' (ins DAREAS.BBS) gesetzt werden. JetMail setzt bei Messages, die gegatet wurden, die Kludges REPLYADDR und REPLYTO. Damit wird sichergestellt, daž auf diese Messages per Netmail geantwortet werden kann. Allerdings muž hierzu der Msg-Editor LED verwendet werden, der ab Version 1.26 die Verwendung der beiden Kludges untersttzt. 11. JetMail SERVER ------------------ Hiermit l„žt sich eine Art Fernsteuerung fr Systeme, die ber Batch-Files gesteuert werden, installieren. Initialisiert wird diese Funktion durch Angabe von 'ServerPassword ' im allgemeinen Teil von CONFIG.JM. - 68 - Wenn JetMail beim Import auf eine Netmail st”žt, die an 'JetMail Server' adressiert ist und in der Subject-Zeile das korrekte Passwort enth„lt, wird der gesamte Message-Text (ohne Kludges) als SERVER.BAT im System-Ordner abgespeichert. Falls SERVER.BAT schon existiert, wird der Message-Text am Ende des Files angeh„ngt. Ein automatisch gestarteter CLI kann dann die in SERVER.BAT gespeicherten Anweisungen ausfhren. 12. AreaFix und FileFix ----------------------- Neben einer grožen Anzahl von Message-Areas gibt es im FidoNetz auch eine Unmenge an File-Areas, in denen zB die w”chentlichen Nodediffs, die 'Fido-Zeitung' FNEWS und Programme fr unterschiedliche Betriebssysteme, Anwendungen oder Interessensgebiete verschickt werden. Um den Downlinks das An- und Abmelden von Message- und File-Areas zu vereinfachen, enth„lt JetMail einen AreaFix und einen FileFix. Von den Links k”nnen bei den beiden Fixen Listen verfgbarer Areas angefordert und Areas an- bzw abgemeldet werden. Dabei gilt es zu beachten, daá auf JetMail-Systemen alle (Message- und File-) Areas in Gruppen eingeteilt sind. Wenn ein Link fr eine Gruppe keine Zulassung hat, wird diese Gruppe in den Area-Listen nicht aufgefhrt, ebenso ist es fr ihn nicht m”glich, aus dieser Gruppe Areas anzumelden. (Siehe hierzu auch 'Groups' -->Kap.5.7) Da auch die Areas anderer Domains in Gruppen unterteilt werden, ist es notwendig, an den jeweils zust„ndigen Fix zu schreiben. NeST-Areas, die ber Zone 90 geroutet werden, sind also beim AreaFix 90:xx/yy zu bestellen, entsprechend Fido-Areas beim AreaFix 2:xx/yy. Damit wird verhindert, daž beispielsweise ein Fido-Downlink ohne eigene NeST-Aka NeST-Areas bezieht und in ihnen schreibt. ! (Alle nachfolgend aufgefhrten Optionen des AreaFix sind nur bei ! einem JetMail-System als Uplink m”glich. Betreibt der Uplink ein ! anderes System, muá bei dessen AreaFix eine Liste der m”glichen ! Optionen anfordert werden.) Zugang zu den beiden Fixen erh„lt man mit einer Netmail an: 'AreaFix', 'JetMail AreaFix' oder 'AreaMgr' (Message-Areas) 'FileFix', `JetMail FileFix', 'FileMgr', 'Raid' oder 'Ticker' (File-Areas). In der Subject-Zeile der Message wird das Passwort angegeben. JetMail berprft dieses auf šbereinstimmung mit dem in der Linkdefinition angegebenen. Bei einem Passwort-Fehler wird dem Absender der Message eine Bedienungsanleitung (AFHELP.JM im System-Ordner) zugesandt. - 69 - FROM: Rainer Juhser on 2:2410/202.99 TO : JetMail AreaFix on 2:2410/202 SUBJECT: AreaFix-Passwort ---------------------------------------- ...... Es wird empfohlen, die Angabe der im Message-Text anstatt der Subject-Zeile zu machen, da JetMail gelegentlich die Angaben in der Subject-Zeile ignoriert. Als sind m”glich: (Subject- bzw Message-Text- Schreibweise) -q %QUERY hiermit wird eine Liste s„mtlicher Areas, die vom Link bezogen werden, angefordert. -l %LIST listet alle bezogenen und lokal verfgbaren Areas auf. -a %AVAIL entspricht %LIST. Zus„tzlich werden alle Areas angegeben, die ber Forward-Listen verfgbar sind. -r %RESCAN im Normalfall kommen vom Uplink nur Messages ab dem Tag, an dem die Area bestellt wurde. Mit RESCAN wird die Msg-Base des Uplinks nach noch vorhandenen Messages der Area durchsucht. Das Flag arbeitet wie ein Schalter, gilt also fr alle nach ihm aufgefhrten Areas und wird mit einem weiteren %RESCAN abgeschaltet. -h %HELP Anforderung eines Hilfstextes zum Area/FileFix. ! ! Die Flags RESCAN und AVAIL existieren beim FileFix nicht. ! Um Areas anzumelden werden diese im Message-Text angegeben, jeweils eine pro Zeile. Das Voranstellen eines Pluszeichens ist m”glich, aber nicht n”tig. Zum Abmelden wird vor den Areanamen ein Minuszeichen gesetzt. Beispiel eines Message-Textes an den AreaFix: %LIST ATARI.GER ST_FIDO.GER %RESCAN JetMail.BETA -MSDOS.GER -OS2.2410 %HELP - 70 - Zuerst wird mit %LIST eine Liste aller Areas des Uplinks angefordert und die Areas ATARI.GER und ST_FIDO.GER werden bestellt. JetMail.BETA wird angemeldet und rescant (da keine weiteren Areas angemeldet werden, erbrigt sich die Angabe eines weiteren %RESCAN). Die Areas MSDOS.GER und OS2.2410 werden abgemeldet. Mit %HELP wird ein Hilfstext zum AreaFix des Uplinks angefordert. Da von Area- und FileFix eine Liste aller verfgbaren Areas und ihrer Gruppen- zugeh”rigkeit angefordert werden kann, ist es m”glich, Areas auch gruppenweise an- und abzumelden: %+ALL [Gruppenkennung(en)] bzw %ALL [Gruppenkennung(en)] %-ALL [Gruppenkennung(en)] Sind beispielsweise alle Message-Areas des NeSTs unter der Kennung N zusammengefažt, so wrden mit '%ALL N' s„mtliche beim Uplink verfgbaren NeST-Areas angemeldet. Weiterhin k”nnen als Wildcards verwendet werden: [a-z0-9],{Namen},?,*. FAN.* FAN.COMM.{MISC,FIDO} FAN.* meldet also s„mtliche Areas an, die mit FAN. beginnen, FAN.COMM.{MISC,FIDO} die Areas FAN.COMM.MISC UND FAN.COMM.FIDO. Mit %PASSIVE [Gruppenkennungen] k”nnen Areas zeitweilig stillgelegt werden. Die Areas sind damit nicht abgemeldet, es werden nur keine Messages in den entsprechenden Areas mehr weitergeleitet. Ausnahme sind Messages, die an einen selbst gerichtet sind. Mit %ACTIVE [Gruppenkennungen] werden die Areas wieder angeschaltet. Ohne Angabe der Gruppenkennung(en) werden ALLE Gruppen an- bzw abgeschaltet, auch die anderer Domains. 12.2 Link-Setup-Žnderungen -------------------------- (Auch hier gilt, daž die folgenden Flags nur bei JetMail-Systemen funktionieren.) Mit einer Netmail an den AreaFix eines JetMail-Systems k”nnen Žnderungen an der Linkdefinition vorgenommen werden (siehe --> Kap.5.8) %NOTIFY [ON/OFF] Hiermit werden die Notify-Mails des Uplinks an- bzw abgeschaltet. Wird kein Parameter bergeben, schickt dessen AreaFix eine einzelne Notify- Mail, ohne am Notify-Status des anfordernden Links etwas zu „ndern. - 71 - %COMPRESSION [LHAmail|LZHmail|ZIPmail|ARCmail|ARJmail|ZOOmail|NONE] In einer Mail an den AreaFix des Uplinks wird bei diesesm die Packermethode fr das eigene system ge„ndert. %COMPRESSION [ON/OFF] In einer Mail an den FileFix des Uplinks wird hiermit das Packen von TIC-Files beim Uplink an- oder abgeschaltet. Ist das Flag auf ON gesetzt werden alle TIC-Files fr das eigene System in ein Paket *.?IC gepackt. (In der Version 1.0 noch nicht implementiert.) %EXTRANETMAIL [ON/OFF] Ungepackte Netmail ein- bzw ausschalten. 12.3 Area-Request-Forwarding ---------------------------- Wenn Downlinks Areas anfordern, die zwar beim Uplink, jedoch nicht auf dem eigenen System vorhanden sind, ist es m”glich, JetMail diese Areas automatisch beim Uplink bestellen zu lassen. Dazu sind mehrere Bedingungen n”tig: - es muá mindestens eine Gruppen-Definition im CONFIG.JM vorhanden sein, in der eine Forwardliste definiert ist, - es muá eine Area-Liste des Uplinks auf dem eigenen System vorhanden sein, in der alle beim Uplink verfgbaren Areas aufgefhrt sind, - in der Linkdefinition des Downlinks muá 'FwdRequests' gesetzt sein, um ihm einen Forward-Request zu erm”glichen. Wenn die angeforderte Area auf dem eigenen System also nicht vorhanden ist, wird in allen Forwardlisten, auf die der Downlink aufgrund seiner Gruppenzugeh”rigkeit Zugriff hat, nach der Area gesucht und (falls die Area gefunden wird) eine Areafix Bestellung an den Uplink geschickt. Bestellte Area, Uplink, Downlink werden in der Datei FWD.SYS gespeichert. - wenn JetMail 5 Tage nach dem Absenden des Requests noch keine Mails in der Area empfangen hat, wird eine Disconnect-Message (Abmeldung der Area) an den Uplink geschickt. Der Request verbleibt im FWD.SYS mit dem Status "Cancelled". An die Downlinks der Area geht eine Meldung, daž der Request gecancelled wurde. An den Uplink geht keine Meldung. - Wenn innerhalb von weiteren 5 Tagen Messages in der Area eintreffen, wird die Area als "connected" gefhrt und wird dem Downlink, der sie angefordert hat, automatisch angemeldet. - 72 - - Nach insgesamt 10 Tagen ohne Mails in der angeforderten Area wird der Area-Request im FWD.SYS gel”scht und JetMail sendet eine weitere Disconnect-Message an den Uplink, um zu verhindern, daá bei ihm 'tote' Areas ohne Mailverkehr angemeldet sind. - 73 -